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2. September 2011

Weiterhin großer Geburtenmangel
Das deutsche Volk in der Todesspirale

Als am 17. Mai 2010 das Statistische Bundesamt die vorläufigen demoraphischen Daten für das Jahr 2009 veröffentlichte, fielen sie erschreckend aus: Danach war für die Bundesrepublik ein neuer Rekord zu vermelden: Noch niemals wurden so wenige Kinder in Deutschland geboren wie im Jahre 2009, nämlich nur 651 000. Das waren 3,6 Prozent weniger als 2008. Zugleich starben in dem betrachteten Jahr 842 000 Personen, so daß rund 190 000 Kinder weniger geboren wurden, als Deutsche starben.

Am 17. Juni 2011 stellte das Statistische Bundesamt die Daten für 2010 vor. (FAZ 18. 6. 2011). Mit 678 000 Neugeborenen ergab sich zwar ein Anstieg von 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr, aber es starben auch mehr Menschen, und zwar insgesamt 859 000, damit 0,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Entscheidend ist, daß immer noch in Deutschland mit 181 000 Personen mehr starben, als geboren wurden. Das sogenannte Geburtendefizit besteht also auch weiterhin - trotz hohen Wohlstandes.

Das ist der traurige Befund. Zum ersten Male trat in Deutschland nach einem plötzlichen Absturz der Geburtenzahl ab 1970 ein Geburtenmangel im Jahre 1972 auf, daß also mehr Menschen starben, als geboren wurden. Diese Entwicklung fiel nicht zufällig in die Zeit des Durchbruchs der 68er mit ihrer Emanzipationsideologie und Vergangenheitsbewältigung, die aus den Deutschen ein Volk der Täter machen sollte, das mit entsprechender Reue- und Schamhaltung sein Selbstbewußtsein verlieren sollte. Wurzel- und Bindungslose mit Haß auf die eigene Geschichte gründen nämlich keine Familien und ziehen keine Kinder auf.

Noch 1964 wurden 1 357 304 Kinder in Deutschland geboren und damit mehr als doppelt so viele wie im Jahre 2009. Diese größte Zahl seit 1945 war mit dadurch verursacht, daß die geburtenstarken Jahrgänge ab 1933, die noch nicht die großenDeutsche Kinder Verluste der Kriegszeit zu erdulden gehabt und in einer hoffnungsfrohen Zeit das Licht der Welt erblickt hatten, ins gebärfähige Alter kamen. Nun, eine Generation später, schlagen die ab 1972 nicht geborenen Mütter zu Buche, und deren Kinder fehlen heute im Saldo des Volkes. "Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) führte den Geburtenrückgang auf die gesunkene Anzahl der Frauen im gebärfähigen Alter zurück", schrieb die FAZ (18. 5. 2010) Denn es "sank die Zahl der Frauen zwischen 15 und 49 Jahren allein in den letzten vier Jahren um eine halbe Million" (ebenda).

Das ist richtig. Doch diese Tatsache ist seit vierzig Jahren bekannt, eben seitdem diese vielen jungen Frauen seit den linken siebziger Jahren nicht mehr geboren wurden. Aber nichts ist von den verantwortlichen Politikern in den letzten Jahrzehnten dagegen getan worden. Aufrufe wegen dieser Entwicklung besorgter Zeitgenossen wurden von den regierenden Parteien nicht beachtet, da man fürchtete, dann als 'Nazi' oder 'Rassist' eingestuft zu werden. Es galt sogar schon als 'rechtslastig', überhaupt von 'Bevölkerungspolitik' zu reden. Mehrfach mahnte das Bundesverfassungsgericht eine familienfreundlichere Steuer- und Gesellschaftspolitik an. Doch die Bundesregierungen - rote wie schwarze - richteten sich kaum danach und blieben mit ihren linken Anti-Familienministerinnen wie Elisabeth Schwarzhaupt (SPD) oder Rita Süßmuth (CDU) auf dem Kurs der von der berüchtigten Frankfurter Schule unter Max Horkheimer und Theodor Adorno verfügten Familienfeindlichkeit. Sie förderten die Singles sowie bis dahin als unnormal Betrachtetes auf Kosten der Familie und der Ehe. Die Massenmedien stellten als Ideal das familien- und kinderlose Single heraus und diffamierten die Mutter und Hausfrau als 'Heimchen am Herd'.

Zu dieser Bilanz der Bevölkerungszahlen kommt hinzu, daß jährlich um 150 000 Deutsche auswandern, weil ihnen die Verhältnisse im Mutterland nicht gefallen. Diese meist jungen ausgebildeten Menschen gehören nicht der Unterschicht an und bedeuten daher einen Verlust für unser Volk. Maßnahmen zur Verringerung oder Verhinderung dieser Abwanderung wurden noch nicht ergriffen. Das Thema wurde gar nicht als wichtig erachtet und noch nicht thematisiert.

Als einzige Möglichkeit, in Mitteleuropa mit seiner vorbildlichen Infrastruktur kein Vakuum entstehen zu lassen, wird von der Regierung die Masseneinwanderung von Ausländern gesehen. Die "Wirtschaft fordert 500 000 Einwanderer mehr", verkündete die FAZ schon vor einiger Zeit (9.9.2010) als Forderung des Präsidenten des Deutschen Instituts für Wirtschaftforschung (DJW), Klaus Zimmermann. Nun sollen Fachkräfte in großer Zahl ins Land geholt werden, "um den Wohlstand zu sichern". Daß damit auf die Dauer das deutsche Volk abgeschafft wird, scheint niemanden in Berlin zu kümmern.

Es fällt schwer, angesichts dieser Verhältnisse nicht an die Verwirklichung der systematischen Vernichtung des deutschen Volkes zu denken, wie sie während des Zweiten Weltkrieges schon von US-Fachleuten wie Nizer, Kaufman oder Hooton gefordert wurde und wie sie den ersten Maßnahmen der alliierten Militärregierungen nach 1945 zugrunde lag. Die Abschaffung der Familie, die sich als konservativer Hort in allen Notzeiten der jüngsten Vergangenheit erwiesen hatte, war ein Hauptanliegen der Umerziehung - und dieses Ziel wurde weitgehend erreicht, wie die genannten neueren Statistiken beweisen.

Und noch ist kein Ende dieser für unser Volk so gefährlichen Entwicklung abzusehen. In schizophrener Unlogik fordern die in letzter Zeit politisch einflußreich gewordenen Grünen einerseits die Erhaltung einer lebenswerten Umwelt und unzerstörten Natur, fördern aber zugleich die Ablösung des natürlich gewachsenen deutschen Volkes durch eine Multikulti-Gesellschaft aus Einwanderern aus aller Welt und allen Kulturen. Glücklicherweise haben die meisten Einwanderer noch ein gesundes Empfinden für ihre Eigenart und lassen sich nicht so einfach integrieren, wie es manche volksvergessene Deutsche glaubten.

Wenn die Entwicklung in der deutschen 'Todesspirale' so weitergeht, können die Eingewanderten mit ihrem Geburtenüberschuß in aller Ruhe die Zeit abwarten, zu der sie als Mehrheit bestimmen können, was in Deutschland zu geschehen hat. Schon wird Cem Özdemir als möglicher nächster Bundeskanzler gehandelt. Dafür zu sorgen, daß es nicht so weit kommt, sollte das Ziel aller Volksbewußten und Heimattreuen sein.


Quelle: Euro-Kurier

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