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28. Juli
2006
Stolz ein Deutscher zu
sein, darf man das noch?
Reflexionen
über ein Bekenntnis
Von Thomas Brehl
Früher dachte sich kaum jemand
etwas dabei, wenn man sich mit Stolz zu seinem Land und
seinem Volk bekannte und auch heute ist dieses Bekenntnis in
fast allen Ländern der Welt eine
Selbstverständlichkeit.
Deutschland bildet hier eine - wenn
auch unrühmliche - Ausnahme, weil interessierte Kreise
den Deutschen immer wieder einzureden versuchen, sie
dürften nicht stolz auf ihr Land oder Volk sein, weil
dieser Stolz doch soviel Unglück über die Welt
gebracht habe.
Nun bewältigen wir die
Vergangenheit sicher nicht dadurch, daß wir konsequent
alles anders machen, als es unsere Väter und
Großväter getan haben. Den Stolz auf die eigene
Volkszugehörigkeit haben nicht Hitler und die Nazis
erfunden, es gibt ihn überall auf der Welt und kein
durchschnittlicher Franzose, Engländer, Russe oder wer
auch immer, hat damit Schwierigkeiten.
Linke Umerzieher versuchen uns zwar
seit Jahrzehnten einzureden, daß Stolz auf das eigene
Land nicht nur verwerflich und "rechtsradikal" sei, sondern
auch unsinnig, weil man ja gar nicht dafür könne,
ausgerechnet hier geboren zu sein.
Aber Stolz hat für uns etwas
mit Identifikation zu tun, im Zusammenhang mit "Volk" das
glückliche Gefühl eben diesem Volk
anzugehören, in welches das Schicksal einen nunmal
hineingeboren hat. Wäre der Stolz auf die eigene
Volkszugehörigkeit ein deutsches Phänomen, so
müßten wir ihn tatsächlich überdenken,
aber wir finden ihn bei allen Völkern der Welt bis hin
zu den primitivsten Stämmen Afrikas. Auf die Frage
warum er denn stolz auf seine Volkszugehörigkeit ist,
für die er doch gar nichts kann, würde man z.B.
von einem Türken, Franzosen oder Spanier im
günstigsten Fall ein Kopfschütteln, im
ungünstigsten einen "körperlichen Verweis"
ernten.
Auffällig ist in diesem
Zusammenhang in erster Linie die Diskreditierung des
Begriffes "Volk", den die offizielle Sprachregelung ohnehin
durch die unselige Wortschöpfung der "multikulturellen
Gesellschaft" ersetzt hat.
In anderen Fällen denkt sich
niemand etwas dabei, wenn jemand stolz auf Leistungen ist,
die er zwar nicht selbst erbracht hat, aber eben eine
Gemeinschaft, der er sich zugehörig fühlt, mit der
er sich identifiziert.
Wenn z.B. die
Fußball-Nationalmannschaft den dritten Platz bei der
Weltmeisterschaft erkämpft und die Bundeskanzlerin
anschließend erklärt, sie sei stolz auf diese
Mannschaft und ihre Leistung, wird niemand ernsthaft die
Frage nach dem "warum ?" stellen, obwohl die Kanzlerin weder
mitgespielt, noch die Spieler trainiert oder etwa auf die
Mannschaftsaufstellung auch nur den geringsten Einfluß
ausgeübt hat.
Wenn der Oberbürgermeister der
Stadt "XYZ" stolz ist auf den "berühmtesten Sohn der
Stadt", findet das auch niemand ungewöhnlich, obwohl
der vielleicht schon 250 Jahre tot ist und der OB wohl am
wenigsten dafür kann, daß er überhaupt
geboren wurde, dieser "berühmte Sohn" und dann auch
noch in "seiner" Stadt.
Unbeanstandet bliebe sicher auch der
Satz: "Ich bin stolz darauf, daß ich der einzige
Mensch bin, der einen Flugzeugabsturz aus 10.000 Meter
Höhe überlebt hat!" Nur, was kann der Mensch
dafür, er wird ja Abstürze nicht trainiert
haben?
Falls eine Revolution die "Umwertung
aller Werte" ist, dann findet in Deutschland gerade eine
statt. "Böse Rechtsextremisten" behaupten ja seit
Jahren, das deutsche Volk solle abgeschafft werden, mit dem
Begriff hat es jedenfalls schonmal prima
geklappt.
Die Alten Römer wußten
übrigens bereits, daß wenn man eine Nation ihrem
Untergang weihen will, man den Menschen zuerst den Stolz auf
ihre Zugehörigkeit zu dieser Nation und dem Volk nehmen
muß.
Und viele Jahrhunderte später
forderte Stalins Chefpropagandist und Oberhetzer Illja
Ehrenburg von den Sowjetsoldaten, sie sollten den Stolz der
germanischen Frauen brechen, mit furchtbaren Folgen für
die Betroffenen.
Folgt man aber der Argumentation
linker Weltverbesserer und vieler anderer, dann dürfte
in letzter Konsequenz auch kein Sohn stolz auf seinen Vater
sein, alles Zufall, es hätte genauso gut der Nachbar
sein können. Nun mag es Fälle geben, wo es
tatsächlich der Nachbar war, aber das ist die Ausnahme.
Stolz auf seinen Vater ist man wegen der
blutmäßigen (heute würde man wohl sagen
genetischen) Verbindung, die über die Familie und
über die Sippe tief in die Geschichte des eigenen
Volkes zurückreicht. Mit dieser Gemeinschaft
identifiziert man sich in stolzer Freude und so sollte man
Stolz nicht mit Hochmut verwechseln oder gar gleichsetzen,
sondern Stolz ist die Freude über die
Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft der man
schicksalhaft angehört und die einem Geborgenheit und
Heimstatt bietet.
Wenn die heute Herrschenden glauben,
unserem Land bzw. seinen Menschen den Stolz auf ihre
Volkszugehörigkeit nehmen zu können, um damit
vielleicht die "multikulturelle Gesellschaft" leichter und
schneller installieren zu können, so sollten sie sich
nicht in der heiteren Illusion wiegen, dies könne
gewaltlos - also ohne Blutvergießen - über die
Bühne gehen. Aber es werden wohl nicht "militante
Rechtsextremisten" sein, die möglicherweise für
bürgerkriegsähnliche Zustände die
Verantwortung tragen werden, sondern diese neue Gesellschaft
wird an den z.T. mit äußerstem Fanatismus
ausgefochtenen unterschiedlichsten politischen, ethnischen
und religiösen Kämpfen scheitern, die bereits
begonnen haben und an Schwere zunehmen werden, wenn keine
humane Lösung gefunden werden wird.
Die Verhältnisse an der
Rütli-Schule in Berlin z.B. wären für sich
genommen keine Katastrophe, aber sie sind symptomatisch
für den Zustand unserer Gesellschaft und lassen
für die weitere Zukunft nichts Gutes erahnen. Die
gleiche Sprache sprechen die Krimninalstatistiken des Bundes
und der Länder, der multikulturelle Irrweg wird immer
unübersehbarer, zunächst nur in den Ghettos der
Großstädte, mitunter aber auch schon in der
Provinz. Diesen unhaltbaren Zuständen setzen immer mehr
junge Deutsche ihren Stolz entgegen - ihren Stolz, Deutsche
zu sein!
So ist unser Stolz Deutsche zu sein
keine Arroganz gegenüber anderen Völkern, deren
Menschen ja auch stolz auf ihre Volkszugehörigkeit sind
und auch sein sollen. Unser Stolz auf Deutschland ist
vielmehr der einzige Garant für den Fortbestand dieses
großen und von uns so geliebten Volkes!
Quelle:
Störtebeker-Netz
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