|
21. November
2008
In den Abgrund
geschaut:
Lehren aus der
Finanzkrise
Von Werner Baumann
Mit Müh und Not scheint es noch
einmal gelungen zu sein, den sofortigen Totalbankrott des
westlichen Finanzsystems abzuwenden. Der dafür gezahlte
Preis ist astronomisch. Im Eilverfahren wurden den Banken
auch aus der deutschen Staatskasse Hunderte von Milliarden
angeboten, und man wundert sich, woher das viele Geld
plötzlich kommt. Hatte Oma Merkel noch etwas unter der
Matratze? Oder läuft die Notenpresse heiß?
Jedenfalls beweihräuchern sich die verantwortlichen
Politiker als erfolgreiche Krisenmanager - freilich als
Manager einer Krise, die es ohne sie, die Politiker, gar
nicht gäbe. Die Verwerfungen hatten sich seit langem
abgezeichnet. Sie sind kein überraschender Unfall,
sondern liegen in der Logik des Systems.
Zunächst gilt es, einem
weitverbreiteten Mißverständnis über die
Aufgabe von Politik entgegenzutreten. Diese besteht
nämlich nicht im Krisenmanagement, sondern in der
Krisenprävention. Ist die Krise erst da, hat die
Politik bereits versagt. Merkels vollmundige
Garantieerklärung zur Sicherheit deutscher Bankeinlagen
war in Wirklichkeit ein politischer
Offenbarungseid. Es hätte nie so weit kommen
dürfen. Die "unverantwortlichen Banker", wie die
Kanzlerin sie nun nennt, haben lediglich den Freiraum
genutzt, der ihnen von den Regierungen und Parlamenten
eingeräumt wurde. Und der jetzt noch einmal durch
Lockerung der Bilanzierungsregeln erweitert wird: Eigentlich
zur Abschreibung fällige Papiere sollen weiterhin als
"Eigenkapital" ausgewiesen werden dürfen - in der
Hoffnung, daß sich daraus später doch noch
Werthaltigkeit errechnet.
Hauptfehler: die
Globalisierung
Fatal auch: Die staatliche
Milliarden-Hilfe taucht nicht im Bundeshaushalt auf, sondern
wird von der Regierung gesondert verwaltet. Mit
ähnlichen Praktiken hatten schon die Banken falsche
Eindrücke erweckt: Risiken wurden aus der Bilanz
gestrichen und auf Nebenrechnung geführt. Daß nun
auch die Politik den Etat auf diese Weise schönt und
Staatsschulden verschleiert, läßt keine
Lernfähigkeit erkennen.
Das Parlament wurde blitzschnell
überrumpelt und hat sich selbst entmachtet. Die
Situation sei "außergewöhnlich" gewesen, sagt
Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD). "Es ging um
Gefahrenabwehr." Nur: Wer hat diese Gefahren
heraufbeschworen? Wieso wurde ihnen nicht entgegengewirkt?
Das Politikerversagen beginnt bei dem, was "Globalisierung"
genannt wird. Nationale Schutzmechanismen sind zielstrebig
zerstört worden. Daß Turbulenzen auf dem fernen
US-Immobilienmarkt unmittelbar auf das europäische und
deutsche Finanzsystem durchschlagen konnten, beweist einmal
mehr, wie gefährlich es ist, die Wirtschaftsräume
unkontrolliert miteinander zu verkoppeln. Wird anderswo
gehustet, bricht hierzulande die Grippe aus. Oder, wie nun
auch der "Spiegel" erkennt: "Weil alles vernetzt ist, wird
die Katastrophe gleich zur großen Katastrophe."
Folgen der
Entnationalisierung
Für "rechte" Parteien und
Zeitbeobachter war immer klar: Die Entgrenzung der Nation
macht anfällig für politische und ökonomische
Ansteckungskrankheiten. Deutsche haben zwar keine
Möglichkeit, die Entwicklungen etwa in den USA zu
steuern, müssen sie aber genauso ausbaden wie die
Amerikaner. Längst hätten wieder
Sicherheitszäune gezogen werden müssen. Nur der
Nationalstaat kann eine funktionierende Volks- und
Geldwirtschaft garantieren. Wo er überspielt wird,
beginnt die Anarchie des ungeregelten "Weltmarktes". Auch
die aus der Not geborene Ad-hoc-Kooperation westlicher
Regierungen schafft keine ausreichende Ordnung.
Merkels (leider unverbindliche,
nicht gesetzliche) Garantiererklärung für deutsche
Bankkunden zeigt, wofür die Nation im Zweifelsfall
steht: für Sicherheit, Solidarität und
Solidität. Die um ihr Erspartes fürchtenden
Deutschen schauten nach Berlin, nicht nach Brüssel oder
Washington. Plötzlich war Merkel wichtiger als Bush.
Dafür wurde sogar ein Systembruch in Kauf genommen:
Normalerweise hat der Staat in privaten Geschäften
nichts zu suchen, höchstens als Steuereintreiber.
Finanzielle Untiefen lauern überall. Doch kann
beispielsweise kein Handwerksbetrieb bei
Zahlungsausfällen auf Regierungshilfe hoffen. Merkels
Zusage, alle wichtigen Banken vor der Pleite zu bewahren,
zeugt von ungleicher Fürsorge und liest sich wie ein
Freibrief für skrupellose oder zumindest
fahrlässige Manager. Die Gewinne werden "privatisiert",
Verluste vom Staat übernommen. Das steht nicht im
Lehrbuch der sozialen Marktwirtschaft.
Glücklicherweise nicht
auf Brüssel gehört
Andererseits gehört ein
sicherer Zahlungsverkehr zur Daseinsvorsorge. Alles, was
für das Überleben des Einzelmenschen wie auch
für die Grundfunktionen der Gemeinschaft unabdingbar
ist, darf nicht privatwirtschaftlichen Unwägbarkeiten
überantwortet werden. Deshalb gibt es (noch) staatliche
Infrastruktur, Ämter und Behörden,
Rechtsansprüche und dafür zuständige Beamte.
Auch die Sparkassen sind Anstalten des öffentlichen
Rechts, werden von den kommunalen Gebietskörperschaften
getragen und haben sich auf das Gemeinwohl zu orientieren.
Geraten sie in finanzielle Schieflage, ist der Staat zum
Eingreifen verpflichtet. Das unterscheidet sie von privaten
Geldinstituten.
Ginge es nach der EU-Kommission in
Brüssel, wäre das deutsche Sparkassensystem
bereits abgeschafft, weil es angeblich den freien Wettbewerb
stört. Dabei zeigt die aktuelle Krise drastisch,
weshalb das Finanzwesen in seinen Kernbereichen unter
staatliche Obhut gehört. Nichts gegen freie Banken,
aber es ist ein Unding, daß das Schicksal ganzer
Nationen oder sogar der Welt von ein paar Geldmanagern und
Renditejägern abhängt. Island hat die Notbremse
gezogen und die beiden wichtigsten Banken des Landes
verstaatlicht. Auch in Großbritannien sprang die
Regierung nicht einfach mit Steuergeld ein, sondern sicherte
sich entsprechende Anteile an den begünstigten
Geldinstituten.
Unproblematisch ist auch die
(Teil-)Verstaatlichung nicht, wie man zum einen aus dem
Bankrott kommunistischer Regime weiß und zum anderen
am Versagen bundesdeutscher Landesbanken erkennt. Politiker
sind keineswegs die besseren Banker. Es muß vielmehr
um die Installation eines Ordnungsrahmens gehen, der
privatwirtschaftliche Freiheit mit staatlicher Kontrolle
verbindet. Für "kreative Finanzinnovationen" ist eine
Art TÜV einzuführen - inklusive einer
Kennzeichnungspflicht für unterschiedliche
Risikostufen. Bestimmte Formen der Spekulation (etwa
Leerverkäufe und Derivate) müssen verboten,
Auslandsgeschäfte besonders restriktiv gehandhabt
werden. Die Eigenkapitalvorschriften für Banken und
Wertpapierhändler sind im Sinn eines effektiven
Anlegerschutzes deutlich zu verschärfen. Der Handel mit
Kreditbündeln ist zu untersagen.
Vor allem müssen die Manager an
die Kandare genommen werden. Sich die Taschen vollstopfen,
aber nicht persönlich haften - das widerspricht
ethischen und marktwirtschaftlichen Minimalansprüchen.
Derzeit wird mit der Einführung von Mindestlöhnen
begonnen. Wo aber bleiben Deckelungen im oberen Segment?
Angestelltenbezüge im zweistelligen Millionenbereich
sind unsittlich. Sie beruhen nicht auf persönlicher
Leistung, sondern auf Habsucht und Vetternwirtschaft. Den
Betrieben werden existentielle Mittel entzogen.
Vertragsfreiheit ist ein hohes Gut, aber nur, wenn sie nicht
ins Asoziale entartet.
Den Abgreifern das Handwerk
legen!
Fassungslos nimmt man zur Kenntnis,
daß der Vorstandsvorsitzende der "Hypo Real Estate"
für sein himmelschreiendes Versagen auch noch den
"goldenen Handschlag" erhält. Allein sein Ruhegehalt
beläuft sich auf 560 000 Euro pro anno. Rechnet
überhaupt noch jemand nach, was das in der Summe
bedeutet? Bei durchschnittlicher Lebenserwartung
greift
unser Bank-Genie ab dem 60. Lebensjahr nochmals 12 Millionen
Euro ab. Dabei hat er seine Schäfchen längst im
Trockenen. Jeder Spitzenmanager weiß sich (und seine
Erben!) schon im Moment des Vertragsabschlusses in der
Multimillionärsliga, egal, was er danach tut oder
unterläßt. Eigentlich bedürfte es gar keiner
Abfindungen und Pensionen mehr, weil schon ein halbes
Gehaltsjahr zur Finanzierung des restlichen Lebens bequem
ausreichen würde.
Einzelfälle? Schön
wär's. Auch auf mittlerer Ebene wird nicht gedarbt. Es
gibt Hunderttausende von Bankangestellten im
Investmentbereich mit durchschnittlichem Jahresgrundgehalt
von 400 000 Euro. Auf diese Weise findet Umverteilung statt,
die sich auf viele Milliarden summiert. Ist den
Begünstigten jetzt wirklich keine
Solidaritätsabgabe zur Rettung ihrer Branche zuzumuten?
Die Ankündigung der Politik, die Managergehälter
hilfsbedürftiger Banken bei 500 000 Euro "deckeln" zu
wollen, hat sich als Bluff herausgestellt: Ausnahmen bleiben
möglich.
Schon vergessen? Über die
Privilegienexzesse und Unersättlichkeiten des Adels kam
es 1789 zur Französischen Revolution. Auch der
Kommunismus lebt nicht aus eigener Attraktivität,
sondern aus der Empörung über gesellschaftliche
Ungerechtigkeiten. "Jede Übertreibung schafft sich in
einem dialektischen Sinn ihr Gegenstück - eine
Antithese", sagt Finanzminister Steinbrück und
fügt hinzu: "Ein maßloser Kapitalismus, wie wir
ihn hier erlebt haben mit all seiner Gier, frißt sich
am Ende selbst auf." Aber kann das ein Trost sein?
Müssen wir untätig auf die Selbstzerstörung
des neuen Feudalismus warten?
Moral nicht durchsetzbar?
Auf die Journalisten-Behauptung
"Moral kann man nicht verordnen" antwortet Steinbrück:
"Nein, auch das ist Dialektik: Die Eliten müssen
begreifen, daß es eine Frage des Selbstschutzes ist,
ein Gefühl für die richtige Balance zu entwickeln
oder Augenmaß walten zu lassen." Die von Merkel und
Steinbrück vertretene Politik setzt also weiter auf die
heilende Kraft frommer Worte. Auf anderen Feldern wird Moral
sehr wohl verordnet - durch gesetzliche Regelungen bis hin
zur Strafverfolgung. Ein falsches Wort zu umstrittener
Thematik - und schon sitzt man im Gefängnis. Kein Land
hat zudem so viele selbsternannte "moralische Instanzen" wie
die Bundesrepublik. Seltsamerweise äußern sie
sich nur zu bestimmten Punkten. Der drohende Zusammenbruch
des internationalen Finanzsystems zählt nicht dazu.
Auch die Möglichkeit eines Staatsbankrotts
läßt jene sonst so redseligen "Instanzen"
schweigen.
Hängt das vielleicht damit
zusammen, daß das Geld ja keineswegs verschwunden ist,
sondern lediglich den Besitzer gewechselt hat? Diejenigen,
die sich beim Verkauf überteuerter "Wertpapiere" und
ungedeckter Kredite die Nase vergoldet haben, beschweren
sich nicht. Auch die dafür gezahlten Boni und
Prämien bleiben bei den Empfängern. Des einen
Freud, des anderen Leid! Aber zur Beruhigung der Betrogenen
und Geleimten wird so getan, als hätte sich das Geld
(mitsamt den vieldiskutierten US-Immobilien) in Luft
aufgelöst. Psychologen wissen: Eigener Schaden schmerzt
weniger, wenn man glaubt, alle habe es getroffen.
Zensur statt freier Diskussion
Das Schweigen über
mögliche Krisenprofiteure bewahrt vor zusätzlichem
Ärger. Er droht seitens der amerikanischen
"Anti-Defamation League" (ADL). "Wir wissen aus der modernen
Geschichte", sagt ADL-Direktor Abraham H. Foxman, "daß
es immer dann eine Zunahme an Antisemitismus gibt, wenn die
globale Wirtschaft in einer Krise steckt." Das lasse sich
auch jetzt beobachten. Seit der Pleite von Lehman Brothers
werde in Hunderten von Internet-Foren "in diffamierender
Weise" über Regisseure und Profiteure der Finanzkrise
diskutiert. Zwar hätten die großen
Wirtschaftsforen wie die von "Yahoo! Finance"
anstößige Meinungen sofort getilgt, freut sich
Foxman, aber die "Flut der antisemitischen Kommentare" sei
so groß, daß die Zensoren mit dem Löschen
kaum nachkämen. Warum man es nicht einfach mit
Gegenargumenten versucht, bleibt rätselhaft.
Die jetzt zur Verfügung
gestellten Rettungs-Billionen müssen ebenfalls von den
einen aufgebracht werden, damit sie den anderen
zufließen können. Der Staat macht sich zum
Käufer von Papieren und Anteilen, die sonst niemand
haben will - jedenfalls nicht zu dem verlangten Preis. Das
Geld wird von genau jenen eingesackt, ohne die es die Krise
nicht gäbe. Sonst bräche alles zusammen,
heißt es drohend. Und wenn das Faß wieder einen
Boden hat? Und neuerlich Traumrenditen winken? Dann sollen
die Staatsbeteiligungen umgehend abgestoßen werden. Am
Ende wieder alles nur ein gewaltiger Umverteilungscoup?
Plötzlich entdeckt: die
Irrealwirtschaft
Entlarvend ein Wort, das man bislang
selten gehört hat: "Realwirtschaft". Gemeint sind die
tatsächlichen Unternehmenswerte: Grundstücke,
Gebäude, Maschinen, Anlagen für Entwicklung und
Produktion, nicht zuletzt die menschliche Arbeitskraft.
Daraus - so hat man jetzt wieder entdeckt - errechnet sich
der wirkliche Wert einer Volkswirtschaft, nicht aus
Aktienkursen und Spekulationsblasen.
Wenn man nun als "Realwirtschaft"
bezeichnet, was früher schlicht und einfach
"Wirtschaft" hieß, trägt man damit dem
befremdlichen Umstand Rechnung, daß es daneben
mittlerweile eine Irrealwirtschaft gibt, auch
Finanzwirtschaft genannt. Sie handelt mit
Einschätzungen und Erwartungen, mit Phantasien und
Prognosen - kurzum: mit heißer Luft.
Darüber
|
Ein Prosit der
Schamlosigkeit: Kurz nach der
verzweifelten Rettungsaktion des Staates haben
franko-belgische Bankiers in Monte Carlo ein
rauschendes Fest gefeiert. Im Drei-Sterne-Lokal des
"Hotel de Paris" bogen sich die Tische vor
sündteuren Köstlichkeiten, berichteten
anwesende Journalisten. "Jetzt geht es uns endlich
wieder besser", ließ sich eine an dem Gelage
beteiligte Managerin zitieren. Der Champagner
floß in Strömen. Und spät in der
Nacht schallte aus dem Luxusrestaurant der
Trinkspruch: "Auf alle, die ihr Geld verloren
haben!"
|
könnte man schmunzelnd hinwegsehen, wenn nicht
unser aller Wohlbefinden berührt wäre. Denn neben
den Banken sind längst auch Versicherungen und
Pensionskassen in die Irrealwirtschaft verstrickt, haben
sich "Nonvaleurs" andrehen lassen, Papiere, die keinen oder
nur minimalen Ertrag abwerfen. So manche Berechnung der
Altersbezüge muß in diesen Tagen schmerzlich
revidiert werden.
Die Beitragszahler wurden und werden
nicht befragt, ob sie sich am Börsenroulette beteiligen
wollen. Und die Politik hat der Anlagewillkür der
Geldverwalter kaum Grenzen gesetzt. Selbst
Stadtkämmerer und Kirchengemeinden beteiligten sich an
riskanten Finanzoperationen, suchten gar auf fernen
Kontinenten ihr Spielerglück. Allerorts wird nun
über Millionenverluste gejammert und geklagt, aber so
gut wie kein Verantwortlicher zur Rechenschaft gezogen. Eine
Krähe hackt der anderen kein Auge aus:
Aufsichtsräte und Vorstände sind eng verbandelt;
und wo Politik ins Spiel kommt, regiert ohnehin das
Parteibuch. Wieder einmal spielen Brandstifter Feuerwehr.
Man wollte nicht hören
Zu den verlogensten
"Entschuldigungen" dieser Tage zählt die Behauptung von
der Unvorhersehbarkeit des Schlamassels. Seit langem gab es
(auch in Nation & Europa) Warnungen und Mahnungen
zuhauf. "Der Crash kommt", titelte zum Beispiel der
Buchautor und Finanzwissenschaftler Professor Dr. Max Otte
schon vor Jahren. Jeder konnte es lesen. Doch Politik und
Börsenwirtschaft ("Masters of the Universe") wollten
partout das große Rad drehen, den nationalen Rahmen
sprengen, die Globalisierung vorantreiben. Kritiker galten
als ahnungslos und hinterwäldlerisch.
Auf Teufel komm raus wurde
liberalisiert und privatisiert. Am liebsten hätte man
jetzt auch noch schnell die Deutsche Bahn verscherbelt, aber
angesichts des "nicht optimalen Marktumfeldes" wurde in
letzter Sekunde die Notbremse gezogen. Klüger geworden
ist man nicht. Der Börsengang soll alsbald nachgeholt
werden - wiederum gegen alle Einwände. So gibt es denn
im Strudel gegenwärtiger Unberechenbarkeiten wenigstens
eine Sicherheit: Die nächste Krise kommt bestimmt. Als
dann wohl letzte dieses Systems.
Quelle: Nation &
Europa
|