18. August 2006

Zum Tod des "Schlächters von Belgrad"

Anlässlich der Betrachtungen zum mehr oder weniger gewaltsamen Tod von Slobodan Milosevic (64) wird in Deutschland ein düsteres Kapitel aus der Vergangenheit seines Landes sorgsam ausgespart, das wir hier ein wenig beleuchten wollen.

Es handelt sich um die Greueltaten der serbischen Partisanen im und nach dem zweiten Weltkrieg. Opfer waren hautsächlich deutsche Soldaten. Da die linientreuen deutschen Medien aber ausschliesslich die - oft absolut gerechtfertigten - Vergeltungsaktionen der deutschen Besatzer beleuchten und verurteilen, ist es überaus schwer, die dokumentarische Wahrheit über serbische Greueltaten während und nach dem Krieg herauszubekommen.

Gibt man zum Beispiel in Google die Stichworte Partisanen Massacker ein so erhält man typischerweise nur Internet-Seiten die deutsche Massacker gegen die Partisanen behandeln. Kein Wort davon, dass bei Kriegsende Tito-Partisanen gefangene deutsche Soldaten lebend in tiefe, senkrecht abfallende, Erdhöhlen warfen, dass sie sie in Bergbunker trieben und dann die Eingänge vermauerten etc. etc.

Einer der Orte, wo die Partisanen ihre Gefangenen hinbrachten und erschossen, liegt in den Wäldern nahe der slowenischen Stadt Gottschee. Hier wurden auch viele innenpolitische Gegner und auch Zivilisten erschossen. Die Art, wie die Partisanen ihre Gegner töteten, war grauenhaft. Ein Slowene schilderte: Die Partisanen banden die Gefangenen jeweils zu zehnt zusammen. Die ersten zwei jeder Gruppe wurden erschossen, fielen in den über hundert Meter tiefen Abgrund der Karsthöhle und rissen die noch Lebenden mit. Dann haben sie Handgranaten nachgeworfen, um alle Spuren zu beseitigen .

Im Jahr 1945 lieferte die britische Armee tausende kroatische und slowenische Kriegsgefangene an die Partisanen aus. Die Partisanen richteten ein riesiges Blutbad an und erschossen fast alle Gefangenen.

Weitere Massenerschießungen fanden in Höhlen bei Jazovka, einem Ort in Kroatien, statt. Auch dorthin wurden tausende Gegner der Partisanen verschleppt und erschossen. Die Höhlen werden als "eine der größten Hinrichtungsstätten Kroatiens" bezeichnet. Es seien dort endlose Lastwagenkolonnen angekommen, und es hätte tage- und nächtelang Schüsse gegeben. Das Verhalten der Partisanen war also nicht weniger grausam und brutal als der angebliche Terror der Besatzer. Aber: Nur der Sieger schreibt die Geschichte,- deshalb gibt es nur über die "Untaten" der Deutschen in Serbien eine Fülle von Literatur.

So ist es auch nur logisch, dass nun, anlässlich des Todes des "Schlächters von Belgrad", nur von dessen Verbrechen gegen die Albaner die Rede ist, nichts aber über die Verbrechen seiner Vorfahren und Familienangehörigen gegen die Deutschen während des Krieges.

Dass der Vater von Milosevic's Frau ein fanatisierter Tito-Partisan war, dass ihre Mutter von den Partisanen als Verräterin erschossen wurde, wird ebensowenig erwähnt, wie dass einige Männer aus Milosevic's eigener Familie Angehörige der Tschetniks oder der Tito Partisanen waren.

Die Geschichte des Zweiten Weltkrieges in Jugoslawien wird in den Geschichtsbüchern überhaupt recht subjektiv behandelt. Da die Partisanen Verbündete der Alliierten waren, werden sie immer als Gute dargestellt, und ihr Verhalten wird nicht kritisiert.

Die Sieger beeinflussten die Geschichte also so, dass nur das "gnadenlose" Verhalten der Deutschen an die Öffentlichkeit kam. Über den Terror der Partisanen, vor allem am Ende des Krieges, wurde und wird meistens geschwiegen, damit der Sieg der Alliierten nicht in ein falsches Licht gerückt wurde.

Vor allem in der Zeit kurz nach dem Krieg war nichts über Greueltaten oder Terrorakte der Partisanen an ihren unterlegenen Feinden zu hören. Es wurde immer nur von dem "Terror" und den Massenerschießungen der Deutschen geredet, obwohl die Partisanen in der Hinsicht nicht nur nicht besser sondern weitaus schlimmer waren. Heutzutage ist dies immer noch ähnlich, in vielen Büchern über das Thema findet man nichts über die grausamen Taten der Partisanen.

Unsere Bemühung nun läuft darauf hinaus, den Partisanenmythos ins Wanken zu bringen und damit auch das in Österreich wie in ganz Westeuropa verbreitete antifaschistische Geschichtsbild zu erschüttern, das teils auf Unkenntnis, teils auch auf Fälschungen historischer Tatbestände beruht.


Quelle: Das I-N Portal

Weiterführend:
Deutsche Kriegsgefangene

 

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