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Selektion wie in
Auschwitz? Dr. Gerhard Frey Der Chef des Zentralrats der Juden in Deutschland, Paul Spiegel, nutzte vergangene Woche ein Interview im Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" zu infamen Anwürfen. Der Kölner Kardinal Meissner habe "Holocaust und Abtreibung in einen unverantwortlichen und gefährlichen Sinnzusammenhang" gebracht und der frühere CDU-Abgeordnete Hohmann habe "die Juden in einem Atemzug mit dem Wort 'Tätervolk'" genannt. Wahr aber ist, dass der katholische Kirchenfürst ebenso wie der Papst bei aller Verurteilung der historischen Judenverfolgung sich gegen die Jahr für Jahr fortdauernde Abtreibung von Millionen Ungeborenen wandte. Und wahr ist auch, dass Hohmann die Juden wie die Deutschen gegen die Kollektivverurteilung als "Tätervolk" verteidigte. Unannehmbare Erbsünde Im Mittelpunkt der Attacken Spiegels standen Gegebenheiten bei der - seit 1989 von Kohl in die Wege geleiteten - Masseneinwanderung von Juden aus den GUS-Staaten. Spiegel dazu: "Seit 1989 sind rund 200.000 Menschen gekommen... Wenn man nach dem Holocaust überhaupt von Wiedergutmachung sprechen will, dann ist die Aufnahme von Juden aus dem Osten eine Chance dazu." Wenn aber jetzt nur noch Juden kommen sollten, die keine Sozialhilfe brauchen, dann werde "nun also wieder selektiert" und das erinnere "an die Rampe von Auschwitz". Er, Spiegel, habe kein Verständnis, "dass man in Deutschland wieder Juden in Kategorien einteilt, wer kommen darf und wer nicht". Kein Wort verliert Spiegel über die Entrechtung von Millionen Palästinensern, die aus ihrer Heimat vertrieben wurden und nicht zurückkehren dürfen. Was der Zentralratschef vergisst,
ist u.a. das Folgende: Die heutige Generation der Deutschen
hat mit historischen Untaten absolut nichts zu tun und
akzeptiert keine Erbsünde. Spiegels Rezepte für
mehr Indoktrination der deutschen Jugend bewirken
erfahrungsgemäß genau das Gegenteil, wie das
Wahlverhalten junger Deutscher aufzeigt. Fahrten von
Schulklassen in Gedenkstätten Gigantische Geldprobleme In Wahrheit konnten die begünstigten Juden aus Russland und anderen Nachfolgestaaten der Sowjetunion jede Entschädigung in Anspruch nehmen, falls sie Verfolgungen durch den Nazismus erlitten. Was aber haben die heutigen Deutschen für eine Veranlassung, Fremde, die keinerlei wie immer geartete Beziehung zu unserer Nation, Kultur, Sprache aufzuweisen vermögen, in unser Vaterland einwandern zu lassen und mit Unsummen zu finanzieren, während immer mehr Millionen Deutsche verelenden. Spiegel weiter: "Bei durchschnittlich 13.000 Immigranten im Jahr haben wir nicht zu viele Zuwanderer, sondern zu wenig Geld. Für das, was unsere jüdischen Gemeinden an Integrationsarbeit leisten müssen, bekommen sie vom Staat zu wenig... Ohne massive Finanzhilfe können wir es nicht schaffen. Selbst in einer Großstadtgemeinde wie Düsseldorf, die von 1.500 auf 7.400 Mitglieder gewachsen ist, haben wir riesige Geldprobleme. Vor etwa anderthalb Jahren haben wir dort ein neues Jugendzentrum eröffnet, mit Schule, Kindergarten und so weiter, finanziert von Stadt und Land, die Mehrzweckhalle benannt nach Johannes Rau. Doch die Unterhaltskosten fressen uns auf, und wir stehen jetzt kurz davor, das Zentrum wieder schließen zu müssen - die Banken drohen, die Kredite zu stoppen." Hunderte Milliarden an Reparationen Spiegels Darstellung, wenn man überhaupt von Wiedergutmachung sprechen wolle, dann sei die Einwanderung von Juden eine Chance, lässt außer Acht, dass Deutschland bisher Hunderte von Milliarden an Reparationen an Juden und Israel aufzubringen hatte. Dazu kommen deutsche Waffengeschenke an Israel über Dutzende Milliarden D-Mark und Milliarden Euro. Historische Ereignisse lassen sich damit nicht ändern. Aber Deutschland macht sich mitschuldig an dem Unrecht unserer Zeit an den Arabern. Den Zentralratschef erzürnt zur Einwanderung von Ostjuden nach Deutschland auch, dass "jetzt nur noch Menschen kommen sollen, die keine Sozialhilfe brauchen, nur noch Menschen, die jung genug sind für den Arbeitsmarkt". Warum aber sollen die Deutschen angesichts vielmillionenfacher, ständig steigender Arbeitslosigkeit sich zusätzlich durch noch mehr fremde Arbeitslose belasten? Wo bleibt der Nutzen der Deutschen? Der israelische Druck auf Deutschland wächst, die Einwanderung von Juden endlich zu stoppen, die ja in Israel hochwillkommen seien. Warum der Immigrationsstrom in die Bundesrepublik und nicht nach Israel ausgerichtet ist, sagt Spiegel deutlich: "Die israelische Regierung hat uns in der Vergangenheit klar gesagt: Wir können im Wettbewerb um Zuwanderer mit den sozialen Angeboten der deutschen Behörden nicht mithalten." Der Dank Spiegels für die Aufnahme Hunderttausender Fremder und die damit verbundene Zahlung Dutzender Milliarden durch den deutschen Steuerzahler macht deutlich, was Kohl und die heute Verantwortlichen angerichtet haben. Wo bleibt der Nutzen des deutschen Volkes, wie ihn das Grundgesetz fordert?
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