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Tod eines "ehrenwerten
Mörders" Von Bernhard Walter Am 4. Mai jährte sich der Todestag eines 'verdienstvollen', hunderttausendfachen Raub- und Massenmörders, der 87jährig nach wochenlangem Todeskampf am 4. Mai 1980 "in allen Ehren" starb. Sein bürgerlicher Name war Josip Broz, bekannt unter seinem Tarnnamen 'Tito'. Von Moskau angezettelt, von Churchill unterstützt, kam es im Königreich Jugoslawien 1941 zu einem Putsch gegen den mit Deutschland verbündeten König, wodurch Deutschland gezwungen war, am 6. April militärisch einzugreifen. Der König floh nach England, und Belgrad wurde am 18. April 1941 zur Kapitulation gezwungen. Deutsche Bauern an der Donau In den ehemals kaiserlich-deutschen Siedlungsgebieten des Banats, Batscher Landes und Syrmien-Slawoniens lebten bis 1941 hauptsächlich 509 800 Donauschwaben, deren Heimat am Mittellauf der Donau 235 Jahre älter ist als Jugoslawien selbst, ein Staat, dem sie 1918 von den Siegermächten zwangsweise einverleibt wurden. Die donauschwäbischen
Siedlungsgebiete waren im 18. Jahrhundert nach den
Türkenkriegen und der Rückeroberung dieser Gebiete
durch den kaiserlichen Feldherrn Prinz Eugen entstanden. Um
die von den Türken verwüsteten und verlassenen
Gebiete wieder zu besiedeln, hatte der Kaiser in Wien
Siedler ins Land gerufen. In drei sogenannten Mörderischer Partisanenkrieg Titos Jugoslawische Partisanen führten seit 1941 mit britischer und sowjetischer Unterstützung unter dem Befehl Titos einen grausamen Partisanenkrieg gegen deutsche Militäreinheiten, vor allem gegen die donauschwäbische 7. Gebirgsjägerdivision 'Prinz Eugen' und gegen donauschwäbische Zivilpersonen, aber auch gegen eigene, nichtkommunistische Landsleute. Von 1941 bis 1944 ermordeten die Partisanen rund 1500 Zivilpersonen. Als im Oktober 1944 die sowjetische Rote Armee das Land eroberte, nahm Tito mit seinen Partisanen bestialische Rache an gefangenen deutschen Soldaten und an allen Volksdeutschen. Auf seinen Befehl hin kam es zu Massakern, Folterungen, Erschießungen, Plünderungen, totalen Enteignungen, Vertreibung und Errichtung von Hunger- und Internierungslagern. Gegen alles Völkerrecht und unter den Augen der Alliierten machten sich die Tito-Partisanen der Massakrierung der Kriegsgefangenen auf dem Todesmarsch von Kärnten bis ins Banat schuldig. Etwa 80 000 deutsche Soldaten wurden in den Tod getrieben und von Titos Partisanen ermordet. Unter der Führung Titos kam es am 21. November 1944 zu einem illegalen Beschluß einer Partisanen-Clique, die sich 'Antifaschistischer Rat der nationalen Befreiung Jugoslawiens' (AVNOJ) nannte, aufgrund dessen man das gesamte Vermögen aller 509 800 Deutschen raubte, die Nicht-Geflüchteten völlig entrechtete, vertrieb oder internierte. Diese Maßnahmen betrafen alle jugoslawischen Staatsbürger deutscher Volkszugehörigkeit, die sich während der Besatzung als Deutsche erklärt oder als solche gegolten hatten - also auch alle deutschen Frauen, Kinder, Säuglinge, Greise, ja sogar jene, die in jenem genannten Zeitraum noch gar nicht geboren waren, die in den Vernichtungslagern zur Welt kamen. In der Zeit vom Oktober 1944 bis 1948 verloren von etwa 200 000 nicht geflüchteten Donauschwaben mindestens 64 000, das sind fast ein Drittel, ihr Leben auf eine erbärmliche Weise: Sie wurden erschossen, erschlagen, zu Tode gefoltert oder verhungerten in Vernichtungslagern. Der Genozid begann im Oktober und November 1944 mit der Erschießungen von rund 9500 Deutschen in der vorgeplanten, landesweit angelegten sogenannten 'Aktion Intelligenzija', denen bestialische Folterungen vorausgingen, so daß der Tod eine Erlösung darstellte. Danach ließ Tito 14 Zwangs- und 15 Vernichtungslager errichten mit dem verbrecherischen Ziel, die Donauschwaben zu dezimieren. Darunter waren einige totale Hungerlager für Betagte und Kinder, in denen etwa 51 000 Volkdeutsche jeglichen Alters den Hungertod mit allen seinen furchtbaren Begleiterscheinungen starben. Von den 8000 Männern und 4000 Frauen, die Tito in die Sowjetunion deportieren ließ, gingen in jahrelangem Martyrium rund 2000 zugrunde.! Da Josip Broz Tito, jugoslawischer Partei- und Staatschef, 1948 äußerlich einen Bruch mit Moskau wagte, den kommunistischen Führungsanspruch Moskaus ablehnte und - auch hier nur scheinbar - für eine Blockfreiheit eintrat, wurde er in der Welt bekannt. Als Republikgründer hatte er mit Brutalität und Skrupellosigkeit das politische Fundament für den Fortbestand Jugoslawiens als Vielvölkerstaat gelegt. Der Adria-Strand wurde für westliche Urlauber und für das Auge herausgeputzt, so daß die Touristen einen Kommunismus zu sehen bekamen, der mit der Wirklichkeit bei weitem nicht übereinstimmte und sie damit gezielt getäuscht wurden, indem sie den Kommunismus hinter den Kulissen nicht wahrnahmen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 6. Mai 1980 sprach eindeutig von der "Grausamkeit im politischen Leben Titos und über die Begrenztheit von Freiheit und Wohlstand in Jugoslawien". "Ehre", wem Un-Ehre gebührt! Bundeskanzler Konrad Adenauer wurde in seiner Amtszeit gefragt, was er von Tito halte. In seiner nüchternen Art soll er kurz so oder so ähnlich geantwortet haben: "Dat is ne janz jewöhnliche Verbrecher!" Seit Adenauer hat sich in Europa eine sogenannte 'Werte-Welt' durchgesetzt, in der Macht vor Recht geht, das Finanz-Kapital vor Menschenrechten, die Lüge, Heuchelei und 'Political-Correctness' vor Wahrheit, Charakterstärke und 'Historical Correctness'. Das zeigte sich in besonders drastischer Weise beim Tod des großen Massenmörders Tito. Am 4. Mai 1980 gab das 'Zentralkomitee des Bundes der Kommunisten der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawiens' um 19 Uhr 43 bekannt: "Arbeiterklasse, Werktätige und Bürger, Völker und Volksgruppen der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawiens: Genosse Tito ist tot." Auch bei dieser Todesnachricht wurde noch die Unwahrheit gesagt, da im Bulletin von 16 Uhr 27 noch von einem kritischen Gesundheitszustand Titos gesprochen wurde, obwohl er bereits um 15 Uhr 05 gestorben war. Geradezu typisch für die westliche 'Werte-Welt' sind die folgenden Meldungen, Beileidstelegramme und Würdigungen, wie sie im Münchner Merkur und in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 6./7./8. und 9. Mai 1980 zu lesen waren. Sie zeigen, wie "die Großen und Maßgebenden" Tito sahen und noch sehen, wie sie über einen Mann dachten (oder heuchelnd zu denken vorgaben), der wehrlose Frauen, Kinder, Männer, Geistliche, Greise, Kranke, Schwangere einzeln und massenweise hatte hinmorden lassen: "Tito war ein hervorragender Staatsmann, dessen Name für die Unabhängigkeit und Einigung Jugoslawiens stehe." (Genscher, seinerzeit FDP-Vorsitzender und Außenminister der Bundesrepublik Deutschland). Der damalige SPD-Fraktionsvorsitzende Herbert Wehner meinte seinerseits: "Der Name Tito wird immer verbunden bleiben mit dem Begriff der Sicherung des Friedens zwischen den Völkern. Er hat Jugoslawien zu der Kraft verholfen, mit der die souveräne Selbständigkeit, der innere Aufbau, die unerschütterliche Fähigkeit zur Blockfreiheit und das Modell der Selbstverwaltung entwickelt und realisiert wurde." Bundespräsident Carstens und Bundeskanzler Schmidt haben in Beileidstelegrammen Leben und Werk des Verstorbenen gewürdigt, vor allem seine Rolle als Mitbegründer der blockfreien Bewegung. Der deutsche Bundespräsident Carstens schrieb in einem Telegramm an Kolisevski, die Welt habe einen großen Staatsmann verloren. Der Sarg Titos wurde unter Trommelwirbel am frühen Montagmorgen aus dem Parlamentsgebäude von Laibach (Ljubljana) getragen. Auf dem Vorplatz stimmte ein Partisanenchor die Nationalhymne der Republik an. Bürgermeister Rozic schloß seine Ansprache mit den Worten: "Ruhm dem größten Sohn der Völker Jugoslawiens! Ruhm unserem geliebten Tito!" Am weißen Marmorgrab im
Rosengarten vor Titos Residenz gaben 32 Staatschefs, (davon
4 Könige), 7 Vizepräsidenten, 20 Regierungschefs,
6 Mitglieder königlicher Familien, 14 stellvertretende
Ministerpräsidenten, 40 Außenminister, 26 andere
Regierungsmitglieder, 5 Parlamentsabgeordnete und 10
Generale ihm die "letzte Ehre". Praktisch alle 'wichtigen'
Personen Am Grab sprach Lazar Kolisevski den alten Partisanenkämpfer Tito noch einmal persönlich an: "Worte können nicht die Trauer ausdrücken, die wir empfinden, wenn Du uns verläßt. . . Genosse Tito, Dein unzerstörbares und großartiges Werk wird immer bei uns sein." Der Vorsitzende des jugoslawischen Parteipräsidiums Doronjski nannte Tito eine "gigantische Persönlichkeit". Der Münchner Merkur vom 9. Mai 1980 schrieb, daß es in Belgrad zu der bisher größten Trauerfeier für ein Staatsoberhaupt gekommen sei und höchste Repräsentanten von 115 Staaten und 100 kommunistischen, sozialistischen und anderen Parteien versammelt waren. Unter den ausländischen 'Trauergästen' befanden sich der sowjetische Partei- und Staatschef Leonid Breschnew, der chinesische Partei- und Regierungschef Hua Guofeng, US-Vizepräsident Walter Mondale, die Mutter des US-Präsidenten Carter, UN-Generalsekretär Kurt Waldheim, der Terrorist und PLO-Chef Arafat, die englische Premierministerin Margret Thatcher, Indiens Ministerpräsidentin Indira Gandhi, der spanische Premierminister Suarez, der ungarische Parteichef Kadar, König Boudoin aus Belgien, die ostzonalen, polnischen und tschechischen kommunistischen Parteichefs Honecker, Gierek, Husak. Der anwesende katholische Bischof von Agram, Alois Turk, weinte bitterlich, und natürlich auch die Witwe Jovanka Tito, eine ehemalige Partisan-Kommissarin, die sich vieler Morde rühmte. Wer von dieser auserlesenen Gesellschaft dachte daran, daß die Opfer des bestialischen Rache- und Ausrottungsfeldzuges Titos irgendwo außerhalb der Ortschaften, knapp unter der Erde des heutigen Jugoslawiens liegen, erschossen, erschlagen oder verhungert, ohne Sarg, nur notdürftig verscharrt, vergessen von den 'Großen' dieser Welt? Bundespräsident Karl Carstens empfing nach dem Tode Titos eine jugoslawische parlamentarische Delegation unter Leitung von Zoran Polic, die wegen eines hohen Kredites in Bonn weilte. Bei dieser Gelegenheit gab er seiner Bewunderung Ausdruck für alles, was Präsident Tito nicht nur für Jugoslawien, sondern für die ganze Welt getan habe. Massengräber en masse Seit Jahren werden im ehemaligen Jugoslawien immer mehr Massengräber mit Opfern Titos entdeckt, etwa 2007 bei Marburg (Maribor) an der Drau. 2008 wurde in Serbien bei dem Städtchen Syrmisch Mitriwitz ( Sremska Mitrovica) ein Massengrab mit rund 2000 Opfern gefunden, als dort Hochhäuser errichtet werden sollten. Entlang der Straße Werschatz-Vatin warten zahllose Massengräber darauf, freigelegt zu werden. 2009 wurde in Slowenien bei der untersteirischen Stadt Tüffer (Lasko) in einem Bergwerk Tausende von Toten entdeckt. Bisher wurden in Slowenien an 540 Orten Massengräber gefunden, 2010 ein weiteres Massengrab mit 700 Leichen in einem drei Meter breiten und 21 Meter langen Grab bei der Ortschaft Liescha (Lese) nahe der Grenze zu Kärnten. Die Ermordeten weisen massive Schlag- und Schußverletzungen auf. Einige wurden erschossen, die meisten grausam mit Stöcken und Äxten erschlagen. Von den jugoslawischen Nachfolgestaaten will bis heute niemand die moralische Verantwortung für den Völkermord an Volksdeutschen und das Kriegsverbrechen an deutschen Soldaten übernehmen. Gern nimmt man dagegen deutsche (verlorene) Kredite usw. entgegen. Ähnlich wie im Falle der Tschechei, die sich erfolgreich weigert, die inkriminierenden, genozidalen Benesch-Dekrete aufzuheben, denkt keiner dieser Staaten daran, in ihrem Land die illegalen, verbrecherischen AVNOJ-Gesetze aufzuheben und die juristischen und ökonomischen Folgerungen daraus zu ziehen. Wozu auch, in der EU sind sie trotzdem bekanntlich willkommen - 'westliche Werte' hin oder her!
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