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9. Mai 2008

Warum Deutschland den Krieg verlor
10 entscheidende Fehler als Ursachen des Untergangs

Von Dr. Gerhard Frey

Je länger der Zweite Weltkrieg zurückliegt, desto intensiver ist die Medienwelt bemüht, die Sieger des großen Krieges zu verherrlichen und die Verlierer kollektiv zu verteufeln. Letztlich läuft die Propaganda darauf hinaus, die Kapitulation der deutschen Wehrmacht am 8. bzw. 9. Mai 1945 als die gerechte Strafe für den erfundenen "Griff nach der Weltherrschaft" darzustellen. Dass andere die Weltherrschaft erfolgreich angestrebt und ausgeübt hatten - zuletzt Großbritannien und die USA - wird ignoriert. Die Deutschen werden generell als "Tätervolk" herabgewürdigt, das die Verantwortung für einen, ja beide Weltkriege trage, die so vielen Millionen Menschen das Leben kosteten. Mussten die Deutschen nicht von Anfang an den mörderischen Wahnsinn dieses Weltenbrands erkennen, in dem das Deutsche Reich keine Chance hatte:

In die offenen Messer der Kriegspartei

1. Wahr ist, dass mit dem Schießbefehl des 1. September 1939 Hitler das deutsche Volk in die offenen Messer der schon längst zum großen Krieg gigantisch rüstenden Kriegspartei in London und New York stürzte. Es geschah zu einem Zeitpunkt, da Deutschland weitgehend in den Grenzen des Ersten Reiches und des Deutschen Bundes wiederhergestellt war und auch Danzig unter deutscher Kontrolle stand.

2. Wahr ist leider auch, dass die weitgehende Aufhebung des Rechtsstaats, wie sie nach der NS-Machtergreifung u.a. durch Einführung von Konzentrationslagern und Ermordung politischer Gegner, z.B. des früheren Reichskanzlers Schleicher und seiner Ehefrau erfolgte, direkt der antideutschen Propaganda diente. Dies trifft z.B. auch für Wahnsinnstaten wie den Boykott jüdischer Geschäfte oder die Bücherverbrennungen in einigen Stunden im Mai 1933 zu.

Entscheidung in Dünkirchen

3. Die Judenverfolgung, die vor treudeutschen und sogar um unser Vaterland hochverdienten Persönlichkeiten nicht Halt machte, war die Ausgeburt kranker Gehirne. Ausgerechnet der dem Widerstand angehörende Canaris steuerte die Anregung zur Einführung des "Judensterns" bei, der das Deutsche Reich zusätzlich bloßstellte. Auch eine Elite von Wissenschaftlern wurde in die Emigration getrieben, anstatt sie zu einer Mobilisierung aller Kräfte einzusetzen.

4. Als das britische Expeditionskorps und französische Divisionen bei Dünkirchen eingekesselt waren, gab der in Großbritannien vernarrte Hitler der Wehrmacht den Haltebefehl und ließ 400.000 gegnerische Soldaten entkommen. Das schwächte nicht, sondern stärkte die Kriegspartei um Churchill und machte die geplante deutsche Landung in Großbritannien schwieriger oder gar unmöglich. Mit Dünkirchen war die Vorentscheidung nicht für den deutschen Sieg, sondern für die deutsche Niederlage im Zweiten Weltkrieg gefallen.

Demobilisierung statt Rüstung

5. Während in den USA eine gigantische Rüstungsindustrie bereits seit Mitte der dreißiger Jahre in drei Schichten produzierte, ließ Hitler in Deutschland und im besetzten Europa demobilisieren. Zu großen Kraftanstrengungen kam es erst, als es zu spät war, nämlich 1944, als dann ungeachtet des alliierten Luftterrors in einem Monat mehr Waffen hergestellt werden konnten als im ganzen Jahr 1943.

Totale Überdehnung der Fronten

6. Die Forderungen führender Luftkriegsexperten wie des - übrigens "halbjüdischen" - Feldmarschalls Milch nach Sicherung des Luftraums über Deutschland durch Zehntausende Jagdmaschinen bei Einstellung der Produktion von Bombern wurden erst begriffen, als es zu spät war und der Mangel an Benzin die Luftabwehr überaus erschwerte. Aber auch noch 1944 wurden den Terrorbombern in einer ganzen Reihe von Luftschlachten so schwere Verluste zugefügt, dass die gegnerischen Einsätze teilweise erhebliche Einbußen erfuhren.

7. Die von Hitler befohlene Überdehnung der Fronten musste zu Katastrophen wie der von Stalingrad, dem sowjetischen Durchbruch in der Ukraine und schließlich dem Abfall Rumäniens und Bulgariens führen. Gegen eine gewaltige Übermacht verfügte die Wehrmacht nicht mehr über die unbedingt notwendigen Reserven.

8. Italien als militärischer Alliierter brachte Deutschland nur Nachteile vom missglückten Überfall auf Frankreich über den gescheiterten Einmarsch in Griechenland bis zu den Niederlagen in Afrika. Die gewaltige Schlachtflotte Roms kam praktisch nicht zum Einsatz. Gegen diese tödlichen Fehler Mussolinis war deutscherseits kein Kraut gewachsen. Der Einsatz des Afrikakorps in Libyen, Ägypten und Tunesien erwies sich angesichts der irrwitzigen alliierten Übermacht als furchtbarer Fehler, wie die Kapitulation von 250.000 deutschen und italienischen Soldaten 1943 bewies.

"Hintertür zum Krieg" aufgestoßen

9. Der beinahe grenzenlosen Begeisterung von Russen, Ukrainern und so gut wie allen Völkern der Sowjetunion beim Einmarsch der deutschen Wehrmacht folgte häufig eine bittere Ernüchterung, als den von der Sowjetherrschaft Befreiten die Selbstbestimmung vorenthalten wurde. Millionen wollten auf deutscher Seite in den Krieg für ihre Freiheit ziehen. Doch Hitler fürchtete, dass sie daraus Ansprüche ableiten könnten, die seine Expansionspläne behinderten.

10. Dass Roosevelt schon seit den dreißiger Jahren die USA gegen den Willen der großen Mehrheit ihrer Bevölkerung in den Kampf gegen Deutschland führen wollte, wird heute kaum mehr bestritten. Wie der berühmte Historiker Tansill feststellte, suchte Roosevelt über Japan die "Hintertür zum Krieg". Allen möglichen Provokationen des US-Präsidenten war Hitler ausgewichen, bis er nach Pearl Harbour durch seine Kriegserklärung an die USA Roosevelts Träume voll erfüllte.

 

Quelle: National-Zeitung

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