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22. Juni 2006   

Das Brandenburger Tor
Ein Symbol deutscher Geschichte


Bildergallerie


Bild 1
Das alte Brandenburger Tor nach einer Radierung von Daniel Chodowiecki aus dem Jahre 1764.
Landesbildstelle Berlin

Bild 2
Nach seinem Sieg bei Jena und Auerstedt hält Kaiser Napoleon mit seinen Truppen am 27. Oktober 1806 Einzug in Berlin. - Gemälde von Charles Meynier (1768-1832).
Archiv für Kunst und Geschichte

Bild 3
Ausschnitt aus dem Relief der Stufenattika, das den Triumphzug der Friedensgöttin Eirene darstellt.
Landesbildstelle Berlin

Bild 4
Zum hundertsten Jahrestag der Rückkehr der Quadriga wurde 1914 diese Federlithographie nach einer Zeichnung von Richard Knötel angefertigt.
Bildarchiv Preuß. Kulturbesitz

Bild 5
Wilhelm I. zieht am 16. Juni 1871 als deutscher Kaiser in die neue Reichshauptstadt ein. Das Brandenburger Tor wurde der Triumphbogen des kaiserlichen Deutschland. - Gemälde von Anton v. Werner 1877.
Bildarchiv Preuß. Kulturbesitz

Bild 6
Am 9. März 1888 war der fast 91jährige Kaiser Wilhelm I. gestorben. Eine Woche später passiert der Trauerzug auf dem Weg ins Charlottenburger Mausoleum das Brandenburger Tor.
Bildarchiv Preuß. Kulturbesitz

Bild 7
Bürgerkriegswirren 1919: An der Quadriga sind Soldaten in Stellung gegangen.
Landesbildstelle Berlin

Bild 8
Bürgerkriegswirren 1919: Im Portal des Brandenburger Tores sind Soldaten in Stellung gegangen.

Landesbildstelle Berlin

Bild 9
Der 30. Januar 1933: Der Fackelzug der SA-Kolonnen marschiert durch das Brandenburger Tor zur Reichskanzlei. - Nachgestellte Szene eines Propagandafilms vom Mai 1933.
Bildarchiv Preuß. Kulturbesitz

Bild 10
Siegesparade am 18. Juli 1940 nach dem "Blitzkrieg" gegen Frankreich.
Bildarchiv Preuß. Kulturbesitz

Bild 11
Das Kriegsende 1945 am Brandenburger Tor. Sieben Monate zuvor, im November 1944, ließ Goebbels hier den Volkssturm vereidigen - das "letzte Aufgebot" aus Kindern, Greisen und Militäruntauglichen zur Verteidigung der Reichshauptstadt.
Landesbildstelle Berlin
Bild 12
Demonstrationszug am 17. Juni 1953 vor dem Brandenburger Tor. In den Schulbüchern des "sozialistischen Vaterlandes" hieß es später, die "Konterrevolution" sei von westlichen Agenten und Provokateuren gesteuert worden.
Landesbildstelle Berlin

Bild 13
August 1958: Die Quadriga steht zur Montage auf dem Brandenburger Tor bereit. Die Skulptur konnte aber erst Wochen später aufgestellt werden, nachdem Schinkels Eisernes Kreuz und preußischer Adler, im Osten als "militaristisch" geschmäht, beseitigt worden waren.
Landesbildstelle Berlin

Bild 14
Die Mauer am Brandenburger Tor nach einer Luftaufnahme aus dem Jahre 1962.
Archiv für Kunst und Geschichte

Bild 15
Nach der Öffnung der Mauer am 9. November 1989 - vermutlich durch Mißverständlichkeiten in der Befehlsübermittlung einer kopflosen Führung ausgelöst - wurde am 22. Dezember am Brandenburger Tor ein Grenzübergang eingerichtet. Auf dem Weg zur Einheit verlor er rasch an Bedeutung.
Landesbildstelle Berlin

Bild 16
Am eingerüsteten Tor ist der Alltag eingekehrt. Quadriga und Architektur werden auf den 200. Jahrestag der Einweihung vorbereitet.
Foto: Thomas Geiger

Bild 17
In der Silvesternacht 1989: Die Mauer ist geöffnet, erstmals feiert Berlin wieder gemeinsam.
Foto: Thomas Geiger


Quelle: DAMALS - Das Geschichtsmagazin
Dez 1990/Jan 1991 

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