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Der deutsche Liederschatz
Auf endlosen, staubigen Wegen
1. Auf endlosen, staubigen Wegen,
Durch Trümmer und lodernden Brand,
So rollen, dem Einsatz entgegen,
Die Wagen ins feindliche Land.
Hörst du, Fahrer, den Klang der Motoren?
Spürst du des Motors stürmende Kraft?
Fühlst du die Herzen der Heimat schlagen,
Die deine siegreichen Waffen schafft?
Wir bauen mit Stirn und Hand,
Motoren für's Vaterland.
Ihr dröhnender Siegeston,
Ist höchster und schönster Lohn.2. Hoch droben in lichtblauen Weiten,
Da fliegen Geschwader zum Feind,
Bereit, für die Heimat zu streiten,
Zu furchtlosem Angriff vereint.
Hörst du, Flieger, den Klang der Motoren?
Spürst du des Motors stürmende Kraft?
Fühlst du die Herzen der Heimat schlagen,
Die deine siegreichen Waffen schafft?
Wir bauen mit Stirn und Hand,
Motoren für's Vaterland.
Ihr dröhnender Siegeston,
Ist höchster und schönster Lohn.3. Die schäumenden, rollenden Wogen
Durchschneiden der Schnellboote Kiel.
Sie sind gegen England gezogen
Und treffen manch lohnendes Ziel.
Hörst du, Seemann, den Klang der Motoren?
Spürst du des Motors stürmende Kraft?
Fühlst du die Herzen der Heimat schlagen,
Die deine siegreichen Waffen schafft?
Wir bauen mit Stirn und Hand,
Motoren für's Vaterland.
Ihr dröhnender Siegeston,
Ist höchster und schönster Lohn.
Text: A. Richter
Melodie: Herms Niel
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