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Der deutsche Liederschatz

 

Feinsliebchen, du sollst mir nicht barfuß gehn

1. Feinsliebchen, du sollst mir nicht barfuß gehn
Du zertrittst dir die zarten Füßlein schön.
Tra-la-la-la, tra-la-la-la,
Du zertrittst dir die zarten Füßlein schön.

2. Wie sollte ich denn nicht barfuß geh'n,
Hab' keine Schuh' ja anzuzieh'n,
Tra-la-la-la, tra-la-la-la,
Hab' keine Schuh' ja anzuzieh'n.

3. Feinsliebchen, willst du mein eigen sein,
So kaufe ich dir ein Paar Schühlein fein,
Tra-la-la-la, tra-la-la-la,
So kaufe ich dir ein Paar Schühlein fein.

4. Wie könnte ich euer eigen sein,
Bin ich ein armes Mägdelein,
Tra-la-la-la, tra-la-la-la,
Bin ich ein armes Mägdelein.

5. Und bist du auch arm, so nehm' ich dich doch,
Du hast ja die Ehr' und die Treue noch,
Tra-la-la-la, tra-la-la-la,
Du hast ja die Ehr' und die Treue noch.

6. Die Ehr' und die Treue mir keiner nahm,
Ich bin, wie ich von der Mutter kam,
Tra-la-la-la, tra-la-la-la,
Ich bin, wie ich von der Mutter kam.

7. Was zog er aus der Tasche fein?
Von lauter Gold ein Ringelein,
Tra-la-la-la, tra-la-la-la,
Von lauter Gold ein Ringelein.

 

Text und Melodie: trad 18. Jhdt.
Zusammenfügung und Überarbeitung: Anton Wilhelm von Zuccalmaglio, 1840. Verbreitet durch Johannes Brahms (1894) und spätere Wandervogelliederbücher.
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YouTube gesungen von Sibyll Ciel