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Der deutsche Liederschatz

 

Panzerlied

1. Ob's stürmt oder schneit, ob die Sonne uns lacht,
Der Tag glühend heiß oder eiskalt die Nacht.
|: Bestaubt sind die Gesichter,
Doch froh ist unser Sinn, ja, unser Sinn,
Es braust unser Panzer im Sturmwind dahin. :|

2. Mit donnerndem Motor, so schnell wie der Blitz,
Dem Feinde entgegen, im Panzer geschützt.
|: Voraus den Kameraden,
Im Kampfe ganz allein, ja, ganz allein,
So stoßen wir tief in die feindlichen Reihn. :|

3. Wenn vor uns ein feindliches Heer dann erscheint,
Wird Vollgas gegeben und ran an den Feind!
|: Was gilt denn unser Leben
Für unsres Reiches Heer? Ja, Reiches Heer?
Für Deutschland zu sterben ist uns höchste Ehr. :|

4. Mit Sperren und Minen hält der Gegner uns auf,
Wir lachen darüber und fahren nicht drauf.
|: Und droh'n vor uns Geschütze,
Versteckt im gelben Sand, im gelben Sand,
Wir suchen uns Wege, die keiner sonst fand. :|

5. Und läßt uns im Stich einst das treulose Glück,
Und kehren wir nicht mehr zur Heimat zurück,
|: Trifft uns die Todeskugel,
Ruft uns das Schicksal ab, ja, Schicksal ab,
Dann ist unser Panzer ein ehernes Grab. :|

 

Text: Oberleutnant Kurt Wiehle, 1933
Melodie: Oberleutnant Kurt Wiehle, 1933
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