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Ralph Franklin Keeling SCHRECKLICHE ERNTE Der teure Versuch, das deutsche Volk auszurotten (Die Übersetzung von Gruesome Harvest durch die Zündelseite) Plünderung Die Plünderung Deutschlands nach der
bedingungslosen Kapitulation, wird in die
Geschichte als einer der schändlichsten Akte
in moderner Zeit eingehen. Der Umfang spottet jeder
Beschreibung und das Ausmaß ist
unvorstellbar. Die alliierten Armeen strömten mit
blutunterlaufenen Augen nach Deutschland hinein und
mit der aus der Propaganda erwachsenen
Überzeugung, daß die Deutschen der
menschlichen Rasse nicht mehr angehörten und
des gesetzlichen Schutzes und zivilisierter
Einrichtungen, wie des Eigentumsrechts und der
Sicherheit der Person nicht mehr wert waren. Es
wurde nicht als Plünderung angesehen, sondern
ganz einfach, als sich etwas vom Eigentum der
Deutschen zu nehmen, das diese verwirkt hatten,
weil sie Deutsche waren. Russische Soldaten waren besonders
heißhungrig, und ihr Appetit auf
Plünderung wurde nur durch die
Beschränkung ihres eigenen Rechts, Eigentum zu
besitzen, gezügelt. Sachen, die russische
Soldaten behalten konnten, wie Armbanduhren,
stahlen sie, sobald sie sie sahen, sogar von den
Armen der Yankees. Die schwere Plünderung durch die Russen
wurde offiziell, systematisch und gründlich
durchgeführt. In jedes Haus und jede Wohnung
wurde eingedrungen, durchsucht und alles, was
zugleich wertvoll und beweglich war - Juwelen,
Silber, Kunstwerke, Kleidung,
Haushaltsgegenstände, Geld, wurde mitgenommen.
Sie durchwühlten Warenhäuser,
Geschäfte und Lagerhäuser. Von den Farmen
wurden Tiere, Maschinen, Vorräte an Samen,
Futter, Wein und Vorräte an Nahrungsmitteln
mitgenommen. Telefone wurden aus den Wohnungen
entfernt, Telefon- und Telegrafenleitungen sowie
Einrichtungen wurden abmontiert. Autos,
Motortrucks, sogar Feuerwehrwagen wurden
beschlagnahmt. Alles, was nicht festgenagelt war,
wurde mitgenommen.[1] Weil der
Lebensstandard der Deutschen auf den
europäischen Durchschnitt heruntergebracht
werden mußte. Die russischen Besatzungsarmeen, in der
Größe gleich der der gesamten
Besatzungskräfte der Westmächte, leben
auf Kosten des Landes und bezahlen für
Requisitionen mit Papier-Besatzungsmark.
Maßlos übertriebene Besatzungskosten
dienen dem Kreml als wirkungsvolles Mittel, das
Territorium auszubeuten. Die Belastungen in der
sowjetischen Zone Österreichs sind relativ
größer als diejenigen, die die Deutschen
in Frankreich, Belgien. Holland, Griechenland und
anderswo auferlegten.[2] Und das, trotz des
Versprechens, Österreich den "Befreiten
Status" zuzuerkennen. Alle Alliierten haben ungeheure Mengen an
Militärgeld herausgegeben, das die Deutschen
gezwungen sind, als "Zahlungsmittel" anzunehmen.
Vorsichtig geschätzt, haben sie insgesamt
zwischen 15 und 20 Milliarden Besatzungsgeld in das
Land gepumpt gegenüber einer normalen
Währungszirkulation zwischen 7 und 9
Milliarden.[3] Das bedeutet, daß sich
die vier Mächte zwischen 2 und 4 Milliarden
Dollar an deutschem Besitz angeeignet haben als
Gegenwert für das Drucken von Geld, das als
Zahlungsmittel ausgegeben wurde. So übergewichtig, wie die amerikanischen
Kräfte in den Armeen waren, die gegen den
Westen und Süden Deutschlands kämpften,
so war die Übergewichtigkeit der
plündernden Amerikaner. Der
Auslandskorrespondent der Chicago Daily News, der
der 3. US Armee zugeteilt war, schrieb im Mai 1945,
als Deutschland sich ergab: Einige Tage später telegrafierte er: In einem Fall führte die Plünderung zu
Festnahmen und Prozessen. Ein WAC Hauptmann und ein
Oberst waren in Amerika festgenommen und in
Frankfurt, Deutschland, vor ein Gericht gestellt
worden, weil sie Juwelen, zumeist vom Hause Hessen,
aus einem Schloß mitgenommen hatten, das
Prinzessin Margarete von Hessen, einer Enkelin
Königin Victorias, gehörte. Die
Verteidiger bei den Prozessen machten das
Ausmaß der Plünderung, die
durchgeführt worden war klar sowie die
Philosophie, die dahinterstand. Ein Bericht
über die Szene liest sich wie folgt: Es ist in der Tat nicht wahrscheinlich, das
dieser Fall vor Gericht gekommen wäre, wenn
die Eigentümer nicht solch beeindruckende
Verbindungen gehabt hätten. Es ist bestens
bekannt, daß wir aus deutschen Museen ca. 200
Meisterstücke mitgenommen haben in der
Absicht, sie zu behalten. Die Empörung der
Öffentlichkeit war so stark, daß
Präsident Truman sich veranlaßt sah,
schnellste Rückgabe zu versprechen; Aber
niemand wurde angeklagt oder festgenommen. Der amerikanische Kommandant der
Militärpolizei, Oberstleutnant Gerald F.
Beane, dessen Aufgabe es ist, sich um Verbrechen zu
kümmern, die durch unsere Soldaten begangen
wurden, sagt in einem offiziellen Bericht, der Ende
1945 in Berlin veröffentlicht wurde, über
die Natur und das Ausmaß von
Kriminalität in unserer Besatzungsarmee,
daß die am meisten von unseren Soldaten
begangenen Verbrechen Diebstahl und Raub seien.
Eine führende Tageszeitung kommentiert: Der größte Teil dieser Art
Plünderung hörte während des ersten
Besatzungsjahres auf, danach wurden die Methoden
raffinierter und indirekter. Ende 1946 wurden die
GIs aufgefordert, deutschem Besitz zu kaufen, der
zu der Zeit für fast nichts zu haben war, aber
später großen Wert haben
konnte.[8] Das Währungschaos wurde
voll ausgenutzt. Um amerikanischen Wucher auf den
Schwarzen Märkten und illegalen Erwerb
ausländischen Geldes zu unterbinden, gaben
Militärbeamte im September 1946 neues
Militär-Papiergeld heraus, das alle
"ausländischen und alliierten
Militärwährungen bei finanziellen
Transaktionen durch die gesamten Einrichtungen der
Armee der Vereinigten Staaten ersetzte."[9]
Und wenn man russischen Behauptungen glauben kann,
haben amerikanische Beamte aus Produktionsanlagen
in unserer Zone, Objekte, die als Reparationen zur
Versendung nach Rußland bestimmt waren,
gestohlen und für persönlichen Gewinn ins
Ausland verkauft.[10] Aber die Art der eben geschilderten
Plünderung, obwohl sie einen Wert von
Hunderten von Millionen hat und durch die den
deutschen Menschen Erleichterungen und
Notwendigkeiten gestohlen wurden, die sie
während der schrecklichen Zeit, durch die sie
hindurch müssen, so dringend brauchten, ist
jedoch nur geringfügiger Diebstahl im
Vergleich zu dem gigantischen Programm
industrieller Plünderung, das in Potsdam
beschlossen wurde. Potsdam verfügt, daß eine
zukünftige deutsche Produktion durch den
Alliierten Kontrollrat so begrenzt werden soll,
daß der durchschnittliche deutsche
Lebensstandard den durchschnittlichen
Lebensstandard anderer europäischer
Länder nicht übersteigt, ausgenommen
Britannien und Rußland, und daß die
"Produktionskapazität, die nicht für die
erlaubte Produktion benötigt wird" von den
Eroberern als Beute genommen oder zerstört
werden soll. Die am Boden liegende deutsche
Wirtschaft muß ausgeblutet und gevierteilt
und das Fleisch anderen Ökonomien
zugeführt werden, ein Projekt, das passend
"wirtschaftlicher Kannibalismus" genannt wird. Potsdam rezitiert fromm, mehr als eine
Betrachtung darüber als einen Auftrag,
daß das Programm "genug Resourcen übrig
lassen solle, das deutsche Volk in die Lage zu
versetzen, ohne Hilfe von außen zu
existieren." Zur gleichen Zeit wird zugegeben,
daß die verbleibenden Resourcen katastrophal
unzureichend sind, weil es sagt, daß der
Krieg und die Niederlage "die deutsche Wirtschaft
zerstört und Chaos und Leid unausweichlich
gemacht haben." Und doch beschließt es, ein
Reparationsprogramm festzulegen, durch das ein
großer Teil der knappen noch verbliebenen
Produktionseinrichtungen zerstört oder
abgebaut werden soll. Nach vielem Hin und Her, kam der Kontrollrat im
März 1946 bei der Festsetzung der
zukünftigen Höhe der Produktion, sowohl
für Deutschland als ganzes, als auch für
die individuellen Industrien, zu einem
Entschluß, der mit den Potsdamer Auflagen in
Einklang stand. Als Höchstgrenze, jedoch
keineswegs als garantiertes Minimum, dürfe die
deutsche Produktion im Jahre 1949, die unterste
Grenze, zu der sie bei der großen Depression
im Jahre 1932 gesunken war, erreichen, kurz bevor
die Nazis an die Macht kamen und ein Drittel der
deutschen Arbeiter arbeitslos war. Bei der Durchführung des Potsdamer
Auftrags, der eine "Eliminierung oder Kontrolle der
ganzen deutschen Industrie verlangt, die zur
Herstellung von militärischer Produktion
benutzt werden könnte" und der Betonung auf
"Entwicklung von Landwirtschaft und friedlicher
inländischer Industrien," sind jedoch viele
normale friedliche Industrien gänzlich
verboten. Diese schließen den Schiffsbau,
Herstellung und Benutzung von Flugzeugen,
verschiedene Arten von Kugellagern, fast alle Typen
von Werkzeugmaschinen, schwere Materialien,
Aluminium. Magnesium, Beryllium, Vanadium,
radioaktives Material, Wasserstoffperoxid und
synthetisches Öl, Benzin und Ammoniak ein. Ausfuhr und Einfuhr werden strengstens
kontrolliert und drastisch begrenzt. Zahlungen
für notwendige Einfuhren werden bevorzugt aus
Einkünften von Ausfuhren bezahlt. Einfuhren
sind zumeist auf geringe Mengen von Nahrungsmitteln
und Dünger begrenzt, Exporte
größtenteils auf Kohle, Pottasche und
Holz. Außenhandel im üblichen Sinne war
jedoch unmöglich, und solange die Mark keinen
Wert im Vergleich zu anderen Währungen
erhält, wird es auch so bleiben. Zukünftige Produktion einer großen
Anzahl inländischer Industrien ist drastisch
eingeschränkt. Elektrotechnik ist halbiert
worden, Maschinenbau zu Zweidritteln gekürzt.
Synthetische Textilien sind scharf gekürzt.
Die chemische Produktion ist im ganzen auf 45
Prozent der alten Höhe reduziert. Die
Stahlproduktion soll 5.800.000 Tonnen Blöcke
im Jahr nicht übersteigen, gegenüber
einer früheren Kapazität von
54.000.000[10A] Tonnen. Britannien hatte
vorgebracht, daß eine solche
Beschränkung das Reich in eine
Wirtschaftswüste verwandeln würde und
hatte eine Höhe von 7.000.000 Tonnen verlangt.
Da Rußland jedoch eine viel niedrigere Zahl
angeboten hatte, wurde als Kompromiß eine
Obergrenze von 5.800.000 festgesetzt. Durch die ganzen Verhandlungen hindurch, hatte
Rußland sich für eine extrem niedrige
Obergrenze eingesetzt. Es hatte sogar eine scharfe
Reduzierung von Nahrungsmitteleinfuhren verlangt,
um den Umfang notwendiger Ausfuhren zu reduzieren
und dadurch eine größere industrielle
Beute freizumachen, an der es beteiligt werden
sollte. Als wenig später Reparationssendungen
aus den Westzonen zum Stillstand kamen,
änderte es jedoch seinen Standpunkt und
verlangte höhere Obergrenzen. Molotow
verlangte speziell höhere Kohleproduktionen
und sagte: "Dem Reich muß mehr Stahl, mehr
Industrie und mehr Außenhandel zugestanden
werden." Mr. Byrnes verteidigte in Stuttgart eigensinnig
die festgesetzten Produktionsgrenzen und bestand
darauf, daß das Programm eine Verbesserung
des deutschen Lebensstandards erlaube, wenn die
Deutschen nur hart genug arbeiten und sparen
würden. Abgesehen davon, daß das Schließen
der Tür zu jeglicher Hoffnung, Wohlstand zu
erwerben, bittere Verzweiflung hervorrief, hatten
die Obergrenzen nur geringe praktische Auswirkung,
weil die deutsche Produktion weit unter den
erlaubten Obergrenzen blieb. Unsere
Militärverwaltung ist der Ansicht, daß
es Jahre dauern wird, bis sich Deutschland so weit
erholt hat, daß die gesetzten Obergrenzen
erreicht werden. Die gegenwärtige Auswirkung
des Programms hat sich größtenteils auf
die Unterdrückung von
Herstellungsmöglichkeiten durch umfassende
Zerstörung und Abtransport der
Produktionskapazität und andere
Maßnahmen, wie das Verbot wissenschaftlicher
Forschung, beschränkt. Der deutschen Wissenschaft, auf die die deutsche
Industrie stark angewiesen ist, wurde ein
tödlicher Schlag versetzt, teilweise durch
direktes Verbot, teilweise durch den Prozeß
der angeordneten Entnazifizierung, die automatisch
die Karrieren einer großen Anzahl deutscher
Wissenschaftler beendete, zumindest innerhalb des
Reiches. Potsdam ordnete die Kontrolle "aller
deutschen öffentlichen oder privaten
wissenschaftlichen, Forschungs- und experimentellen
Einrichtungen und Labors etc., an, die mit
wirtschaftlichen Tätigkeiten verbunden waren."
In Übereinstimmung mit dieser Bestimmung,
wurde die deutsche Wissenschaft auf Anordnung des
Kontrollrats unterdrückt. Forschung (in
Deutschland) durch Wissenschaftler, die Nazis waren
oder zur Entwicklung deutscher Waffen beigetragen
hatten, geheime oder andere, ist verboten worden.
Anderen, und es gibt deren nur wenige, ist es
verboten, innerhalb einer langen Liste von
spezifischen, umfassenden Kategorien von Objekten
Untersuchungen anzustellen, die 10 generelle
Kategorien von Chemikalien und alles, was sich auf
militärische Dinge bezieht, umfaßt.
Reine oder theoretische Wissenschaft - Erforschung
der Grundgesetze der Natur und dergleichen -
können von den wenigen Berechtigten, jedoch
nur unter Überwachung der
Militärregierung durchgeführt werden. Mit anderen Worten, die deutsche Wissenschaft
wurde vernichtet und mit ihr die Möglichkeit
der Deutschen, mit den Siegern des Krieges
wirtschaftlich zu konkurrieren. Tatsächlich sind deutsche Wissenschaftler
eine hochgeschätzte Form von Kriegsbeute
geworden. Rußland, das als erstes ihren Wert
erkannte, konnte das Verlangen und das Bestreben
nicht unterdrücken, so viele wie möglich
zu ergattern. Britannien, Frankreich und die
Vereinigten Staaten folgten schnell seinem Beispiel
und nahmen mit bemerkenswertem Erfolg an dem
Wettkampf teil. Als wir uns bei der Übergabe
an die Russen aus dem Teil der jetzt westlichen
russischen Zone zurückzogen, war es uns sogar
möglich, eine große Anzahl zu
entführen. Zunächst galt unser Interesse
nur Experten, die an Kriegsentwicklungen gearbeitet
hatten, insbesondere Atomspaltung und Geheimwaffen.
Andere in unserer Zone, eingeschlossen eine Anzahl
solcher, die vor den Roten Armeen geflohen waren,
waren ins Gefängnis gesperrt worden. Als Dr.
Roger Adams, Leiter der chemischen Abteilung der
Universität von Illinois und
wissenschaftlicher Berater des Stellvertretenden
Gouverneurs der Alliierten Militärregierung es
als unklug bezeichnete, uns nur auf Wissenschaftler
der Kriegsindustrie zu beschränken,
änderten wir diese unwirtschaftliche Politik,
da sich viele der in Gefängnissen
Schmachtenden für uns als genau so wertvoll
erweisen würden, wenn wir sie für andere
Zwecke benutzen würden. Als eine Konsequenz
daraus, stehen uns nun Hunderte von früheren
deutschen Wissenschaftlern zur Verfügung, die
ohne Zweifel eine der gewinnbringendsten
Aneignungen aus dem gefallenen Reich darstellen.
Vielleicht sollten sie als Reparation
mitgezählt werden. Darüber hinaus haben wir Gruppen von
Experten nach Deutschland geschickt, die das Land
nach allen deutschen Patenten, Entwürfen und
Geheimprozessen absuchen sollen, ob in Privathand
oder anders. Dem stellvertretenden
Außenminister, William L. Clayton, bei einer
Aussage vor dem U.S. Senatskomitee im Juni 1945
zufolge: Mr. Morgenthau verlangte die industrielle
Plünderung Deutschlands und schlug vor,
daß, anstatt den Fehler nach dem letzten
Krieg zu wiederholen, als "Reparationen in Form von
zukünftigen Zahlungen und Lieferungen
verlangt wurde, die Produktion und Ausfuhr
erforderten, diesmal: Es war kaum möglich, daß dieser
Vorschlag, die Unantastbarkeit deutschen
Privateigentums zu zertrampeln, in dem
Politbüro keine uneingeschränkte
Zustimmung finden würde. Bei der
Inkraftsetzung des Programms, wird kein Vorwand
benutzt zum Ausdruck zu bringen, daß die
Eigentümer konfiszierten Privateigentums jetzt
oder später, entweder von den Alliierten oder
der deutschen Regierung entschädigt werden
sollen, weil letztere, sollte eine solche je
eingesetzt werden, ohne Zweifel so schwach sein
wird, daß eine solche Entschädigung ihre
finanziellen Möglichkeiten übersteigen
würde. Jedoch die Haager Konvention sagt in Artikel 46,
dem Teil, der sich mit "Militärischer
Autorität Über das Gebiet des Feindlichen
Staates" befaßt: "Privatbesitz kann nicht
konfisziert werden." Artikel 53 unterstreicht
diesen Punkt und sagt, daß jeder
Privatbesitz, der während einer Besetzung
genommen wurde, "zurückgegeben und
Entschädigung gezahlt werden muß, sobald
Frieden geschlossen wird." Im Angesicht des gegenwärtigen weltweiten
Angriffs auf die Einrichtung von Privatbesitz,
sollten diejenigen, die sie angeblich verteidigen,
auf Einhaltung der Bestimmungen des internationalen
Gesetzes bestehen. Offenkundige Verletzungen der
Großen Vier schaffen nicht nur die
Ungerechtigkeiten, deretwegen diese Gesetze
erlassen wurden, sondern belasten die Sieger des
II. Weltkrieges mit genau den Aktionen, deren sie
Hitler so scharf und zu recht verdammten. Man kann
sehr gut verstehen, warum das sozialistische
Rußland private Eigentumsrechte in besetzten
Gebieten verletzen würde, das gleiche gilt
jedoch nicht für die Vereinigten Staaten. In Jalta übernahm Rußland die
Führung bei den Forderungen, daß
deutsche Reparationen auf 20 Milliarden Dollar
festgesetzt werden sollten, von denen es die
Hälfte bekommen sollte. Präsident
Roosevelt, der so von seinem "großen Entwurf"
erfüllt war, ließ sich auf das Risiko
ein zu denken, daß der russische Argwohn
gegenüber den westlichen alliierten
kapitalistischen Mächten zerstreut werden
könne, wenn man einwillige, Stalin alles zu
geben was er wolle, und mehr, war mit
Unterstützung der Forderungen einverstanden.
Premierminister Churchill wies jedoch auf die
offensichtliche Tatsache hin, daß, wenn
Deutschland durch die Entindustrialisierung so
geschwächt werden solle, es aus der laufenden
Produktion keine Reparationen zahlen könne,
und wenn Reparationen auf Firmen und Ausstattungen
begrenzt werden sollten, die nach der
Entindustrialisierung übriggeblieben sein
würden, gäbe es keine Rechtfertigung
für Rußlands Haltung. Das
Entindustrialisierungsprogramm werde automatisch
den Umfang der Reparationen auf den Umfang der
nicht vom Krieg zerstörten Firmen und deren
Ausstattung begrenzen, abzüglich der Menge -
wie groß sie auch immer sei -, die den
Deutschen verbleiben würde. Um des lieben
Friedens willen, einigte man sich auf die Summe von
10 Milliarden als "Diskussionsbasis." In Potsdam erhielt Rußland den
Löwenanteil der Reparationen. Es sollte alles
aus seiner eigenen Zone plus 25 Prozent aus den
anderen Zonen erhalten. Von letzteren sollten
grundsätzlich Zweifünftel nach
Rußland gehen und Dreifünftel sollten
"im Austausch gegen eine entsprechende Menge von
Nahrungsmitteln, Kohle, Pottasche, Zink, Holz,
Tonprodukte, Petroleumprodukte und andere solche
Erzeugnisse, über die man sich einigen werde,
gegeben werden, die wahrscheinlich aus seiner Zone
kommen würden. Präsident Truman sagte
über das Übereinkommen: "Es ist ein
Mittel, in Deutschland eine ausgeglichene
Wirtschaft zu erhalten und der übliche
Austausch von Gütern zwischen dem
östlichen und westlichen Teil." Mit anderen
Worten, ein Teil der deutschen Wirtschaft
mußte 15 Prozent des Fleisches, das von
seinen Knochen gekratzt wurde, an Rußland
abgeben, um Nahrung von einem anderen Teil zu
bekommen - eine höchst bemerkenswerte Form
wirtschaftlichen Kannibalismus. Der Wert von Deutschlands bombardierten und
übel zugerichteten Fabriken und Maschinen, die
am Ende des Krieges übriggeblieben waren,
wurde offiziell zwischen 5 und 10 Milliarden Dollar
geschätzt, von denen 45 Prozent in der
russischen Zone lagen, wo Rußland freie Hand
gegeben worden war. Unter der festgelegten
"Höhe des Industrieplans", konnten 40 Prozent
davon als Reparation abtransportiert oder
zerstört werden. Die gesamte Reparation konnte
darum nicht mehr sein als 2 bis 4 Milliarden, und
falls Rußland sich an den Gesamtplan für
seine Zone hielt, konnte sein Gesamtanteil aus ganz
Deutschland nicht höher als 2,4 Milliarden
Dollar sein. Zunächst hielt sich Rußland auch
korrekt an das Programm und, wie aus einigen
Berichten hervorging, nahm anscheinend weit weniger
als die für seine Zone erlaubten 40 Prozent.
Im März 1946 erzählte der Leiter der
Thüringischen Regierung Korrespondenten, denen
erlaubt wurde, dort eine geführte Tour zu
machen, daß Rußland weniger als 100 von
Thüringens 5.200 Industrieunternehmen
demontiert habe.[11] Ein weiterer Bericht
sagte, daß von den 6.272 Industrieunternehmen
in der Provinz, nur 310 demontiert worden seien,
von denen 80 in der Lage waren, ihre Arbeit wieder
aufzunehmen.[12] Keiner gab jedoch die
relative Größe der beschlagnahmten
Einrichtungen an. Wenn diese Firmen eine
durchschnittliche Größe hatten, stellten
sie nur 2 bis 5 Prozent des Ganzen dar. Im
Frühsommer 1946 schätzten die Vereinigten
Staaten, daß die tatsächlichen
Demontagen in der russischen Zone einen Wert
zwischen 500 und 750 Millionen Dollar hatten, nicht
eingeschlossen Kriegsplünderung,
Entschädigung für zerstörte oder
gestohlene russische Güter oder
Besatzungskosten.[13] Dies war immer noch
weniger, als erlaubt war. Wenn man bedenkt, wie
durch und durch Rußland Regionen wie die
Mandschurei und den nördlichen Iran
ausräumte, bevor es die Truppen
zurückzog, scheint seine Zurückhaltung,
wenn wahr, einen Hintergedanken zu haben. Eine Andeutung dieses Hintergedanken wird durch
die Tatsache gegeben, aber auch Berichten zufolge,
daß über 90 Prozent der Fabriken in
seiner Zone in Betrieb seien und 80 bis 100 Prozent
der Produktion als Besatzungs- oder
Reparationskosten nach Rußland gingen. Zum
Beispiel sollte der deutsche Markt von einer
Fabrik, mit einer Produktion von 20 Millionen
Rasierapparaten, 3 Millionen bekommen, der Rest
sollte in die Sowjetunion gehen. Darüber
hinaus erzählen beharrliche Gerüchte von
großen deutschen Munitionsfabriken in der
Zone, die Tag und Nacht in Betrieb sind, um
Munition und Geräte für die Sowjetunion
herzustellen. In der Zwischenzeit wurden seit April
Reparationstransporte aus den Westzonen
durchgeführt. Der erste Transport waren sechs
Schiffsladungen mit Vermögenswerten der
Deschimag Werft, Deutschlands größter,
mit einem geschätzten Wert von $ 4.800.000,
bald gefolgt von 20 Wagenladungen von Maschinen und
Werkzeugen im Werte von $ 5.000.000, die die
Hälfte der Vermögenswerte des Landes an
Kugellagerfabriken darstellten. Andere frühere
Transporte schlossen die Gendorf Einheit der
Anorganischen Chemischen Werke im Wert von $
10.000.000 und die ungeheure Daimler-Benz
Untergrund Flugzeugmotoren Fabrik in der Nähe
von Oberingheim ein. Dem Reparationsausschußmitglied Edwin W.
Pauley zufolge, hatte die U.S.-Zone bis Mai 144
Fabriken zum Abtransport nach Rußland
vorgesehen, von denen 35 oder 40 tatsächlich
abtransportiert wurden, bevor wir plötzlich
weitere Transporte aus dem Grunde stoppten,
daß wir die wirtschaftlichen Interessen in
unserer Zone schützen müßten, bis
eine Einheit der interzonalen Wirtschaft erreicht
sei, die im Einklang mit Potsdam stand. Kurz vorher
war es den Westmächten jedoch nicht gelungen,
die Russen zu einer Einwilligung über das
Ausmaß von Inspektionen einer
Viermächtekommission in allen vier Zonen,
eingeschlossen die russische, zu erhalten. Die Idee
entstand bei der Konferenz der Außenminister
in Paris, um den interzonalen Verdacht zu
zerstreuen und jeder Besatzungsmacht ein klares
Bild über die Entwaffnung in anderen Zonen zu
geben. Britannien deutete an, das es Gerüchten
über Munition nachgehen wolle, die in der
russischen Zone aufgetaucht sei; Rußland
hatte scharf mit der direkten Beschuldigung
erwidert, daß Britannien große
Einheiten der gefangenen deutschen Armee noch nicht
aufgelöst habe und dies zu untersuchen
wünsche. Was auch immer die Gründe waren, wir
stoppten weitere Reparationstransporte aus unserer
Zone. Und dann brach der Sturm los. Rußland kehrte anscheinend seine ganze
Haltung Deutschland gegenüber um. Im Juni
erklärte Molotow, daß es lächerlich
sei, Deutschland zu zerstören und verlangte
ein starkes, zentralisiertes und wirtschaftlich
ausgeglichenes Reich mit Ruhr und Saar angegliedert
und wünschte eine höhere Stahl- und
Kohleproduktion als die, der Rußland bis
dahin zugestimmt hatte, indem er sagte, "Dem Reich
muß mehr Stahl, größere Industrie
und Außenhandel erlaubt werden," und
fügte hinzu, "Die sowjetische Regierung
besteht darauf, daß die Reparationen von
Deutschland im Wert von 10 Milliarden Dollar auf
jeden Fall verlangt werden müssen." Seine
Absicht war klar: Rußland wünschte jetzt
ein starkes Deutschland, von dem große
Reparationszahlungen verlangt wurden, die so schwer
waren, daß eine Sozialisierung
unumgänglich war, mit nachfolgendem
Anschluß an die Union der Sozialistischen
Sowjetrepubliken. Inzwischen räumte Rußland seine Zone
bis auf die Knochen aus und wies darauf hin,
daß dies notwendig sei, um eine ständige
Flut von Reparationen in die Sowjetunion zu
gewährleisten. Viele von Deutschlands
größten Herstellern von Gütern
für die Zivilbevölkerung wurden abgebaut
und nach Osten transportiert. Darunter waren die
beiden größten Schuhhersteller (Lingel
und Tack), die größten Zuckerraffinerien
in der großen Zuckerrüben Region, die
größten Kornverarbeitungsfirmen in
Europa in Barby bei Magdeburg, die große
Bemberg Seidenfabrik, die vor dem Krieg
berühmt war für ihre Strümpfe und
Unterwäsche, und die Zeiss Optikwerke in Jena.
Alle zweitrangigen Zuglinien wurden abgerissen und
alle elektrischen Lokomotiven aus der Zone
entfernt. Aber viele der konfiszierten Fabriken wurden in
Deutschland belassen, wo sie von Deutschen für
die Russen betrieben wurden. Es stellte russische
oder kommunistische Vormänner ein und setzte
Russen oder Kommunisten in die
Direktionsvorstände. Auf diese Weise erhielten
sie vollständiges Eigentum und Kontrolle
über 200 deutsche Schlüsselindustrien,
die den wirklichen wirtschaftlichen Reichtum
darstellten und beschäftigten 1.300.000
Arbeiter - ein Drittel der arbeitenden
Bevölkerung der Zone. Beispiele für die
beschlagnahmten Firmen schließen die ganze
I.G. Farben Industrie in Sachsen ein mit den
berühmten Leuna Chemische Werke in Merseburg,
Bitterfeld und Wollin, die wichtigen einzigen
Kupferwerke, die Mansfield Co. in Sachsen, die
Maschinenwerke von Krupp-Gruson in Magdeburg, die
Brabag Brown und Gasolin Co., nahe Gera in
Thüringen, die Polysius Maschinenwerke in
Dessau und viele der wichtigsten Eisenerzwerke,
Werkzeugmaschinen Fabriken, Kohlebergwerke,
Pottasche Werke und Elektrofirmen. Amerika, das von Anfang an am eifrigsten bei der
Durchführung der Entindustrialisierung gewesen
war, protestierte nicht gegen Rußland, bis es
erfuhr, daß zwei Einrichtungen, die den
amerikanischen Konzernen United Shoe Maschinery Co.
und die Corn Products Refining Co. gehörten,
ebenfalls beschlagnahmt worden waren. Wir machten
daraufhin den Vorschlag, daß das den
Alliierten gehörende Eigentum von der
Beschlagnahme ausgenommen werden solle und
fügten den frommen Gedanken hinzu, daß
Fabriken, die Güter für die
Zivilbevölkerung herstellten, in Deutschland
verbleiben sollten. Unsere Note blieb
unbeantwortet. Es ist jedoch bekannt, daß
Rußland zahlreiche Entschuldigungen erfunden
hat, seine Beschlagnahmungen rechtlich zu
begründen, darunter die Behauptung, daß
Fabriken mit internationalem Hintergrund
aufgegebenes Eigentum darstellen und die
Eigentümer, von denen die meisten geflohen
oder liquidiert worden seien, Kriegsgewinnler
gewesen seien. Seitdem Britannien einen Plan vorgebracht hatte,
die Ruhr und andere Industrien in seiner Zone, die
möglicherweise Milliarden von Dollar wert
waren, auf eine Weise zu internationalisieren,
durch die es als "beaufsichtigende Stelle" einen
Rechtsanspruch auf einen großen Teil
derselben erhalten würde, ohne einen Cent
Entschädigung an die früheren
Eigentümer zu zahlen, hatte es jeden
moralische Grund verloren, aus dem es einen Protest
gegen die russische Aktion hätte vorbringen
können. Noch konnten die Franzosen angesichts
ihrer habgierigen, rachsüchtigen Behandlung in
ihrer eigenen Zone protestieren, wo die
Plünderung genau so gründlich gewesen
war, wie die der Russen, jedoch weit weniger
intelligent, wo sie z.B. das meiste der
bevorstehenden Ernte verlangten und zu gleicher
Zeit im Juli durch Sonderkommandos Tiere
requirieren ließen, als sie am nötigsten
zum Einbringen der Ernte gebraucht wurden. Wenn Amerika sich auch mit mehr Begeisterung,
als man zunächst in den anderen Zonen
feststellen konnte, mit dem Abmontieren und in die
Luft sprengen deutscher Fabriken beschäftigte,
waren unsere Motive völlig verschieden von
denen unserer Verbündeten. Rußland ist
bestrebt, Deutschland so weit wie möglich
auszuplündern, läßt es jedoch in
reichlichem Masse für Rußland
produzieren, um dabei zu helfen, den neuen
Fünfjahresplan erfolgreich zu machen und
schließlich das Reich der Sowjetunion
einzugliedern. Frankreich ist heißhungrig auf
Plünderung, war bestrebt, Deutschland für
immer zu vernichten und soviel Gebiet wie
möglich zu annektieren. Britannien fand vieles
der deutschen Beute nützlich, will Deutschland
als Handelspartner ausschalten und es als Markt
für britische Güter benutzen. Die
Vereinigten Staaten haben für deutsche
Fabriken und Ausrüstungen als
Plünderungsgut keine Verwendung und haben das
auch oft ausgesprochen. Wir betrachten unsere
eigene reichliche Produktionsausrüstung als
überlegen. Abgesehen von ein oder zwei
besonderen Fällen, galt unser besonderes
Interesse an deutschen Vermögenswerten solchen
außerhalb Deutschlands, um deutsche
Konkurrenz im Welthandel auszuschalten. Wir
erlauben dem deutschen Volk, auf seinem eigenen
kleinen Stückchen Land zu existieren, falls es
das kann, wir sind jedoch entschlossen, ihm nie
wieder zu erlauben, sich in wichtigem Umfang im
Außenhandel zu betätigen. In
Partnerschaft mit Britannien haben wir eine
systematische Kampagne durchgeführt und alle
deutschen Kontakte und Vermögenswerte, die
sich außerhalb Deutschlands befinden,
aufgespürt und unsere eigenen Händler an
deren Stelle gesetzt. Bekannt als "Replacement Program"
("Austauschprogramm"), ist die Kampagne eng mit dem
"Safehaven" Programm verbunden, das eine erzwungene
Ausschaltung des gesamten deutschen
ausländischen Kapitals vorsieht. Die folgenden Auszüge aus der Aussage des
Stellvertretenden Außenministers William L.
Clayton vor dem "Kilgore Komitee" des U.S. Senats
am 25. Juni 1945, erzählt die Geschichte: Das SAVEHAVEN Programm Dementsprechend haben wir Eigentum im Wert von
fast einer Milliarde Dollar in diesem Lande, von
dem unser Justizministerium annimmt, daß es
Deutschen gehört, obwohl es auf die Namen von
Bürgern neutraler Länder wie Schweden und
der Schweiz eingetragen ist, konfisziert.
Generalstaatsanwalt Clark sagt, daß das
Justizministerium der Ansicht ist, daß diese
Holdings nun der Regierung der Vereinigten Staaten
gehören. Die externe Durchführung des Programms wird
veranschaulicht z.B. durch unseren Druck auf die
Schweiz, Schweden und Spanien sowie andere
Länder, ihre Deutschen gehörenden
Vermögen auszuhändigen. Schweden hielt
z.B. deutsche Werte, die auf 104 Million Dollar
geschätzt werden. Gleichzeitig "blockierten"
wir 200 Millionen Dollar schwedischen
Vermögens, d.h. wir schnitten sie während
des Krieges von schwedischer Kontrolle ab. Wir
benutzten diese blockierten Gelder als einen
Knüppel, Schweden zu veranlassen, uns die
Vermögenswerte zu übereignen. Nach langen
Verhandlungen lieferte es schließlich
deutsche Resourcen im Werte von 77 Millionen aus,
und wir hoben die Blockierung der 200 Millionen
Dollar schwedischer Gelder in Amerika auf. Nachdem
wir die Gelder erhalten hatten, konfiszierten wir
diese und teilten die Beute mit Britannien und
Frankreich. Wir erreichten, daß uns die Hälfte
von 200 bis 250 Millionen Dollar deutscher
Vermögenswerte, die sich in der Schweiz
befanden, übergeben wurden und konnten
deutsche Vermögenswerte in Spanien in
Höhe von 100 Millionen Dollar losmachen. Wir
benutzten und benutzen jede Art von Waffen und
Druckmittel, die uns zur Verfügung stehen,
deutsche Vermögenswerte in der ganzen Welt
aufzuspüren und zu konfiszieren, und, wie Mr.
Clayton aussagte, haben wir in diesem Prozeß
dem deutschen Außenhandel einen
tödlichen Schlag versetzt. Daß wir offiziell zugeben, daß
dieses Programm auch Deutschland und das deutsche
Volk vernichtet, wurde von Mr. Clayton in seiner
Aussage vor dem Kilgore Komitee vollkommen
klargemacht. Chefermittler Dr. Schimmel befragte
den Stellvertretenden Außenminister, ob es
stimme, daß die Deutschen ihren erfolgreichen
Einbruch in den südamerikanischen Handel in
der Absicht durchführten, überlegene
Informationsstellen einzurichten. Mr. Clayton
erwiderte: Das Abschneiden des Außenhandels und es
ihnen unmöglich zu machen, hergestellte
Güter auszuführen, lief daher auf das von
Mr. Clayton befürwortete und im Potsdamer
Abkommen festgelegte Programm hinaus, über das
deutsche Volk das Todesurteil auszusprechen. Anmerkungen |