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Ralph Franklin Keeling SCHRECKLICHE ERNTE Der teure Versuch, das deutsche Volk auszurotten (Die Übersetzung von Gruesome Harvest durch die Zündelseite) Angesichts all dessen, was sich in Deutschland
ereignet hat, ist es kaum ein Wunder, daß die
Menschen überwältigt sind von dem
extremen Mangel an grundsätzlichen
Notwendigkeiten, insbesondere von
Nahrungsmitteln. Monate, nachdem der Krieg zu Ende war und die
Eroberer vollständige Kontrolle über die
deutsche Regierung übernommen hatten und darum
für das deutsche Volk und seine Zukunft
verantwortlich waren, sagte der Bischof von
Chichester, indem er einen bekannten deutschen
Pastor zitierte: Ein Telegramm an die New York Times vom April
1946 sagt: Trotz der Bedingungen, kämpfen die
Deutschen tapfer um ihre Existenz. Nach einer
fünfwöchigen Tour durch Europa,
einschließlich Deutschland, erzählte
Malcolm Muir, Verleger der BUSINESS WEEK dem Union
Leage Club von Chicago: Was an Erntemaschinen übrig geblieben ist,
ist meist klein, alt und abgenutzt, oft
unbrauchbar, weil Teile fehlen. Die Zugarbeit wird
von Tieren oder Männern geleistet. Wo immer
möglich, werden Ochsen benutzt, und es ist
üblich, ein Pferd und eine Kuh
zusammenzuspannen. Es ist nichts besonderes, einen
mit Stroh beladenen Wagen sich auf der Straße
vorwärts bewegen zu sehen mit einem oder zwei
alten Männern, die ziehen und einer Schar
Frauen und Kinder, die schieben. Ein Beobachter
schreibt: Die Ernteerträge haben sich durch die
fünfjährige Düngungsunterbrechung,
die noch anhält, und die zuvor erwähnte
Tatsache, daß der Boden zum
größten Teil bereits seit 1.000 bis
2.000 Jahren bearbeitet worden ist, verringert. Nahrungsmittel-Reserven, die am Ende des Krieges
reichlich vorhanden waren, waren schnell
erschöpft, teilweise dank der absichtlichen
Zerstörung einfallender Armeen und, im Fall
der Russen und Franzosen, der Besatzungsarmeen, die
vom Lande lebten. Als wir in die Normandie
eindrangen, waren wir von den großen
Nahrungsmittellagern, die wir vorfanden,
überrascht. Es war überall das gleiche.
Obwohl seine Feststellung in scharfem Gegensatz zu
der derzeitigen Propaganda stand, die Europa
verhungern sah, hatte Prof. Theodore Shultz von der
Universität von Chicago im November 1943
gesagt, daß das kontinentale Europa in dem
Jahr eine gute Ernte hatte, daß es mit
"bäuerlichen Produkten trotz des Krieges so
gut stehe, daß Europa 90 bis 95 Prozent
seiner benötigten Nahrungsmittel ein Jahr nach
der Friedenserklärung decken
könne."[5] Obwohl die Verteilung am
Ende des Krieges unterbrochen war, war die
Gesamtmenge in den Nahrungsmittellagern groß.
Jedoch unter alliierter Leitung waren sie schnell
geleert. Die Situation, verschlechtert durch den Verlust
des östlichen "Brotkorbes" und die große
Zahl Zwangsvertriebener und Evakuierter aus dem
Osten, wurde kritisch und dann katastrophal. Sechs Monate lang lehnte es unsere
Militärregierung ab, die verschwindenden
deutschen Vorräte von außen
aufzubessern; die schrecklichen Konsequenzen dieser
Politik gingen jedoch schließlich in einem
solchen Masse unter die dicke Haut der
Besatzungsbeamten, daß sie im Dezember die
U.S.-Regierung ersuchten, genügend
Nahrungsmittel zu senden, um ein allgemeines
Verhungern abzuwenden. Schließlich wurde
Erleichterung versprochen, und, nach vielen
herzzerbrechenden Verzögerungen, kamen ein
paar Tropfen an. Die Intensität der Hungersnot, die
Deutschland durchlebt, kann ermessen werden durch
einen Vergleich der deutschen Ernährung mit
der unseren und mit dem, was, wie Experimente
gezeigt haben, das Minimum zur Lebenserhaltung sein
muß. Eine durchschnittliche Scheibe Brot hat ca. 200
Kalorien. Die durchschnittliche amerikanische
Nahrung ist 3.000 Kalorien pro Person pro Tag. Um
Gewicht und Gesundheit aufrechtzuerhalten, braucht
ein Holzfäller 7.600 Kalorien, eine aktive
Frau wenigstens 3.000.[6] Herbert Hoover,
berühmt für seine Arbeit bei der
Linderung von Hungersnot, sagt, daß 2.200
Kalorien "ein Minimum für eine Nation von
gesunden Menschen ist."[7] Verschiedene Studien wurden angestellt, um die
Auswirkungen von Unterernährung und die
Grenzen zum Verhungern festzustellen. Die
Universität von Minnesota führte
während des Krieges einen Test durch, bei dem
eine Gruppe von Kriegsdienstverweigerern sich zur
Verfügung stellte und freiwillig mehrere
Monate lang von einer täglichen Ernährung
von 1.650 Kalorien lebte. Innerhalb von sechs
Monaten verlor jeder ein Viertel seines Gewichts
und erlebte Ohnmachtsanfälle, Schwindel und
ein Gefühl dauernder Kälte. Ihre Herzen
schrumpften, und einige mußten, sogar den
ganzen Sommer hindurch, zwei Decken benutzen. Alle
verloren dreiviertel ihrer Energie und
Arbeitsfähigkeit. "Jeder einzelne fing an,
sich in sich selbst zurückzuziehen und soziale
Gemeinschaft zu vermeiden.... Das Hauptinteresse im
Leben war die nächste
Mahlzeit."[8] Die Medizinische Schule an der Northwestern
Universität führte ein ähnliches
Experiment mit ähnlichem Ergebnis durch. Eine
Ernährung mit 40 Prozent beziehungsweise 25
Prozent des normalen Protein- und Vitamingehalts,
hatte Ergebnisse, die, mit den Worten von Dr.
Andrew C. Ivy "eine düstere Aussicht für
Menschen in Ländern mit beschränkter
Ernährung bereithält." Er sagte,
daß bei den Patienten während des ersten
1 1/2 Monats wenig Änderung zu sehen war,
daß sich jedoch "nach sechs Wochen ein
langsamer, fortschreitender Verfall der physischen
und geistigen Gesundheit zeigte, der begleitet war
von einem Verlust der Ausdauer, Hautverletzungen,
Schmerzen in den Beinen und Verlangsamung der
geistigen Fähigkeit." Es war schwierig, die
Versuchsobjekte wieder in einen normalen Zustand zu
versetzen: "Die Wiederherstellungszeit war in
keinem Fall weniger als ein Monat."[9] Als Antwort auf eine Frage über den
Gegenstand minimaler Ernährung, sagt der
National Research Council (Nationale
Forschungsrat): Diese Fakten zeigen, was hinter den
abscheulichen Rationen stand, die der deutschen
Bevölkerung von den Eroberern aufgezwungen
werden. In der amerikanischen Zone, in der das
Niveau dauernd höher als in anderen Zonen war,
bewegte sich die Grundration seit dem V-E Day
zwischen 1.550 und 1.180 Kalorien pro Person pro
Tag. Hier sind die Aufzeichnungen: Vor dem 11.
November 1945 - 1.262 Kalorien; von dem Tage bis
durch den folgenden März - 1.550 Kalorien; vom
1. April 1946 - zumeist bis zum folgenden Mai -
1.275 Kalorien; von da an bis durch den Sommer
1.180 Kalorien. Im August 1946 wurde sie auf 1.350
Kalorien angehoben, und im Herbst wurde sie wieder
auf 1.550 Kalorien festgesetzt, wo sie den Winter
1946-1947 hindurch bleiben sollte. Als er die europäische Situation allgemein
kommentierte, nannte Herbert Hoover im April 1946
das Niveau von 1.550 Kalorien eine "erbarmungslose
und gefährliche Basis" und sagte: "Wir nehmen
an, daß auf diesem Niveau die meisten
Erwachsenen die kurze Periode von vier Monaten bis
zur nächsten Ernte durchstehen können.
Die Kinder werden empfänglich für
Krankheiten werden. Viele Kinder und Alte werden es
nicht schaffen"[11] Es ist nicht schwierig,
sich die Konsequenzen vorzustellen, die das
Festhalten an der Grundbasis von 1.500 Kalorien
seit dem V-E Day oder ihre Verringerung mit sich
bringen würde. Wenn auch einige deutsche
Arbeiter, wie Bauern und Bergleute, etwas
höhere Rationen bekommen, erhält die
große Mehrzahl die Grundration,
eingeschlossen Hausfrauen und Kinder. Ein Bericht
wie der folgende, der von einem Beamten der
Ernährungsbranche der Militärregierung
erstellt wurde, sollte darum keine
Überraschung bereiten:[12] Folgendes ist einem Bericht entnommen, der von
der Deutschen Zentralverwaltung für
Gesundheit, einer deutschen Stelle, die von
russischen Besatzungsbeamten eingerichtet worden
ist, geschrieben wurde: Folgende Depesche aus Wiesbaden, Deutschland,
zeichnet das Los auf, das die Kinder befallen
hat: Nach seiner Rückkehr aus Deutschland, sagte
Dr. Lawrence Meyer, Erster Sekretär der
Lutherischen Kirche der Missouri Synode, am 13.
Januar 1946: Dorothy Thompson berichtete: Edd Johnson von P. M. schrieb am 3. Oktober 1945
aus Berlin: Eine Depesche der United Press aus Berlin vom 8.
Februar 1946 lautet: Hal Foust schrieb am 20. Februar 1946 von
Berlin: "Deutsche sterben in Massen, nicht so sehr
allein durch Verhungern, sondern an Krankheiten,
die durch Unterernährung verschlimmert
werden."[18] Eine Depesche der United Press aus Hamburg,
Deutschland, vom 22. März 1946, lautet: Dorothy Thompson schrieb: Armeegeneral Dwight D. Eisenhower machte im
November 1945 ernstlich darauf aufmerksam,
daß, wenn unser militärischer Sieg von
weitreichender Bedeutung sein soll, die Vereinigten
Staaten und andere Nationen, "den vom Krieg
verwüsteten Ländern wieder auf die
Füße helfen müssen," und fügte
hinzu: Nachdem die Generäle Joseph T. McNarney und
Lucius Clay am 13. April 1946 Herbert Hoover, der
den Vorsitz in Präsident Trumans Kommission
zur Erforschung der Hungersnot hatte, einen
schlimmen Bericht über die
Ernährungssituation in Deutschland gegeben
hatten, sagten sie in einer formellen
Darstellung: Es wird dann darauf hingewiesen, daß die
amerikanische Zone, was Ernährung anbetraf,
sogar zu normalen Zeiten ein Defizit-Gebiet war, wo
in den Jahren 1943-44 an Importen 2.000.000 Tonnen
erforderlich waren. Die Darstellung führt aus,
daß die deutsche Wirtschaftspumpe
Nahrungsmittelimporte an die erste Stelle setzten
müsse, weil die amerikanische Zone und andere
westliche Gebiete nicht genug produzieren
könnten, um das Leben auch nur an der Grenze
zur Hungersnot aufrechtzuerhalten Zehn Monate nach dem V-E Day waren durch die
Amerikanische Militärregierung in unsere Zone
nur 600.000 Tonnen Nahrungsmittel importiert worden
oder ungefähr eine Unze (1/16 Pfund) pro
Person pro Mahlzeit. Doch Beamte der Amerikanischen
Militärregierung (AMG) verlangten von den GIs,
daß sie die Deutschen daran erinnern sollten,
daß sie Amerika für die Ernährung
Dankbarkeit schuldeten.[24] Beweise dafür,
daß die deutsche Hungersnot beabsichtigt
ist Senator Homer E. Capehart von Indiana, sagte am
5. Februar 1946 in einer Rede vor dem Senat der
Vereinigten Staaten folgendes (Auszug): Diese Bemerkungen wurden durch entsprechende
dazwischen gestreute Beweise untermauert. Es bedarf keiner Frage, daß es einen
beabsichtigten Versuch gegeben hat, der
amerikanischen Öffentlichkeit diese Tatsachen
fernzuhalten. Senator Eastland von Mississipi,
legte in einer aufwühlenden Rede vor dem Senat
der Vereinigten Staaten am 3. Dezember 1945 die
chaotischen Verhältnissen in Deutschland dar
und sprach von den großen Schwierigkeiten,
die er hatte, Zugang zu dem offiziellen Bericht
über die Verhältnisse im Reich zu
bekommen, der von Calvin Hoover erstellt worden
war. Er sagte, daß das Außenministerium
es zunächst abgelehnt habe, ihm eine Kopie des
Berichtes auszuhändigen, daß er aber
durch die Vermittlung eines hohen Beamten in dem
Ministerium eine solche erhalten habe, jedoch nur
unter "der Voraussetzung und mit dem Versprechen
meinerseits, daß die darin enthaltenen
Informationen den Menschen in diesem Lande nicht
zur Kenntnis gebracht würden." Senator
Eastland fuhr fort: Victor Gollancz, der einflußreiche
britische Verleger und Verfasser von
Druckschriften, erklärt das Aushungern in
seinem Buch Sie dem Schicksal überlassen - die
Ethik des Verhungerns (Leaving Them to Their Fate -
the Ethics of Starvation), indem er umfangreiche
Beweise anführt, mit diesen Worten: Er beschreibt die reichliche Ernährung der
Briten und die gelagerten Nahrungsmittel,
während die Deutschen verhungern, und
sagt: Er weist die These, daß wir die Deutschen
verhungern lassen sollten, weil sie uns hätten
verhungern lassen, wenn sie gewonnen hätten,
mit der Begründung zurück, daß
diejenigen, die wie Nazis argumentieren, nicht
besser als Nazis seien. Er hätte
hinzufügen können, daß das
verhungern lassen von Kindern eines feindlichen
Landes bedeutet, daß man feindliche Kinder
hat. Eine führende Tageszeitung ist der
Ansicht, daß Mr. Gollancz versäumt hat,
den ganzen Umfang der Niedertracht aufzuzeigen: Während Deutschland verhungerte, gab es
reichliche Nahrungsmittellager, die Deutschland
sogar noch näher lagen, als die in England. Im
Herbst 1945 erschienen auf derselben Seite einer
Zeitung zwei Artikel unter folgenden
Überschriften: Einen Monat zuvor hatte ein Bericht der
Associated Press von Kopenhagen die gleiche
Geschichte erzählt: Ein anderer Bericht, von Robert Conway von den
New York News, vom 22. März aus Rom, unter der
Überschrift: "Feststellungen über
'Knappheiten' in Europa sind übertrieben" sagt
folgendes: Daß die allgemeine europäische
Hungersnot, für die von Washington Reklame
gemacht wird, zum größten Teil deutsch
ist, wie von Senator Butler von Nebraska nach einem
Trip durch 33 Länder berichtet wurde, wird
angedeutet durch die Tatsache, daß die UNRRA
dazu benutzt worden ist, "Regierungen zu
finanzieren und nicht die Hungrigen zu
füttern." Die UNRRA hat diese Regierungen,
zumeist Satelliten der Sowjetunion,
unterstützt, indem sie diese mit Gütern
im Wert von Milliarden von Dollar versorgt hat,
welche von diesen wiederum an diejenigen mit Geld
verkauft wurden und dadurch anstelle von Steuern
ansehnliche Einkünfte einbrachten.[30]
In Deutschland, wo Hunger und Armut weitverbreitet
sind, hat die UNRRA die ganz besondere Anweisung,
für nichts und niemanden als zum Nutzen von
"Displaced Persons" zu arbeiten, und dann auch nur,
indem sie Forderungen an die verhungernden
Deutschen stellt.[31] Im August 1946
prangerte Cyril Osborn, M.P., die sogenannte
Hilfsagentur der Vereinten Nationen als "das
größte Schwindelunternehmen in Europa"
an. Noch etwas anderes, keinem zentralen Roten Kreuz
wurde erlaubt, in dem geschlagenen Reich zu
fungieren. Und es ist nun eine Sache der
Geschichte, daß die Regierung in Washington
sich während fast eines Jahres allen
Bemühungen von privater Seite, den Deutschen
Erleichterung zu bringen, heftig widersetzte und
nur ein erbärmliches Tröpfeln erlaubte,
als sie es schließlich auf das dringende
Ersuchen von Beamten der Amerikanischen
Militärregierung (AMG) hin erlaubte. Sie
setzte eine Grenze von 2.000 Tonnen monatlich und
Pakete auf 11 Pfund und 72 Inches Umfang, mit
Versandkosten von 14 Cents per Pfund fest. Senator Albert W. Hawkes von New Jersey richtete
einen starken Appell an den Präsidenten und
gab der Dringlichkeit privater Hilfspakete zur
Vermeidung von Massenverhungern des deutschen
Volkes Ausdruck. In seiner Antwort vom 21. Dezember
1945 bekundete Präsident Truman, daß "es
in Deutschland noch keine Möglichkeit gebe,
einzelne Pakete zuzustellen," weil "das Postsystem
und die Kommunikations- und Transportsysteme
vollkommen zusammengebrochen seien." Er sagte
dann: Dieser Brief macht vollkommen klar, daß
wir bewußt gegen "die Deutschen"
diskriminieren, daß Mr. Truman beabsichtigte,
in seiner Behandlung zumindest ein wenig grausam
gegen sie zu sein und daß ihm die deutschen
Kinder und die Qualen, die sie zu erleiden hatten,
nicht im geringsten zum Bewußtsein kamen,
obwohl sie bestimmt "wenig mit dem Naziterror zu
tun hatten" und sicherlich genauso leicht
hätten gefunden werden können, wie die
Nazis und Kriegsverbrecher. Es ist in der Tat
schwierig einzusehen, wie diejenigen, die für
unsere Politik verantwortlich sind, einer
Verurteilung nach den folgenden Prinzipien entgehen
können, die von General Eisenhower
niedergelegt wurden: Michael Foote, M.P., der diese Frage
diskutierte, erinnerte das House of Commons daran,
daß es ein Gesetz gibt, das älter ist
als jedes andere, das in Potsdam oder unsererseits
zum Schutz der Opfer verkündet wurde: Später wurde bekannt, daß zumindest
die russische Ablehnung im Kontrollrat für
unsere Unfähigkeit verantwortlich war, private
Hilfspakete nach Deutschland zu senden. Vier
Senatoren, die vom Weißen Haus mit ihrem
Ersuchen, der Post die Erlaubnis für den
Versand von Hilfspaketen nach Deutschland zu geben,
zurückgewiesen wurden, erfuhren, daß die
Erlaubnis dafür von der Zustimmung aller vier
Besatzungsmächte abhing und daß die
Sowjetunion dagegen gestimmt hatte. Die vier gaben
diese Information in einer Erklärung, in der
ein Abschnitt wie folgt lautet: General McNarney bezog sich indirekt auf die
russische inhumane Böswilligkeit in einem
Schreiben an Senator Wiley vom 14. Februar 1946. Er
erklärte: Mit anderen Worten, die Schwierigkeit war mehr
eine Frage des Übereinkommens als des
Fehlens von Einrichtungen. In engem Zusammenhang mit Rußlands
inhumaner Haltung, die, wie wir sehen werden, als
Teil eines größeren Programms einem
bestimmten Zweck diente, grüßte die
"liberale" Presse alle Bemühungen, die
Tatsachen über die deutsche Erschöpfung
zu veröffentlichen und das Leiden der
deutschen Menschen zu erleichtern, mit Schweigen
oder mit Spott. Eleanor Roosevelt, Senator Connelly
und der verstorbene Sidney Hillman,
unterstützt von Personen bei der AMG
(Alliierte Militärregierung), behaupteten nach
einem Besuch Deutschlands, keine Beweise von
Verhungern oder Leiden über das hinaus, was
sie als annehmbar betrachteten, gesehen zu haben.
Die Neue Republik drückte ihr Entsetzen
über die Möglichkeit aus, daß
Senator Wherry, der sich für eine
Überprüfung der Konditionen in Europa
durch den Senat eingesetzt hatte,
einflußreicher werden könnte. Mit den
eigenen Worten der Neuen Republik war dies sein
Verbrechen: "Seine gegenwärtigen
Bemühungen richten sich darauf, mehr
Nahrungsmittel für Deutschland und
Österreich zu bekommen." Bei dem Kommentar über die Haltung der
Neuen Republik und den bekannten Liberalismus des
PMs, sagte William Henry Chamberlain in seinem
ausgezeichneten Artikel "Die Krise des
Liberalismus", der in die Akten des Kongresses
aufgenommen wurde, folgendes: Die "Liberalen" haben jedoch einigen
Hilfstätigkeiten gefrönt. Hier ist ein
Fall, über den von dem Korrespondenten Philip
Warden berichtet wurde: Anmerkungen |