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22. April 2005
13. August 2008 (Letzte Änderung)

In eigener Sache:
Warum ich diese Dokumentation ins Internet stellte.

Geschätzter Besucher,

Die Dokumentation: Völkermord der Tito-Partisanen ist ein 268seitiges Buch aus dem Jahre 1990. Es ist eine zusammenfassende Auswertung von etlichen Publikationen, die kurz nach dem Kriegsende durch Zeitzeugen veröffentlicht wurden.

Viele Wochen habe ich damit verbracht, die beachtliche Seitenanzahl mit meinem Abtaster internetreif zu machen. Ich weiß nicht, ob es zur Zeit noch im Handel ist. Sollte jemand am Kauf des Buches interessiert sein, Ihr zuständiger Buchhändler kann möglicherweise da weiterhelfen - ISBN 3-925921-08-7

Mein Grund, diesen Text ins Internet zu stellen, hängt damit zusammen, daß die systematische Ausrottung bez. Vertreibung der deutschen Volksgruppe aus Jugoslawien, worunter auch ich mich zähle, (geboren in Pantschowa, Jahrgang 1937) heutzutage ins Abseits gedrängt ist. Allerdings hängt das weniger mit einer planmäßigen Ausgrenzung zusammen, sondern scheint vielmehr darin zu liegen, daß bei anderen deutschen Vertriebenen Interesse und Wille vorhanden ist, das Schicksal ihrer Landsleute immer wieder hervorzuheben, und ständig im Blickfeld der Öffentlichkeit zu bewahren.

Bei den Donauschwaben ist dieser Wille nicht ersichtlich! Warum den Finger heben und das völkerrechtswidrige Unrecht an unseren Leuten hervorbringen - wenn die nächste Tanzveranstaltung, Bierfest, Kaffeeklatsch und andere gesellige Zusammenkünfte - nicht zu vergessen die allgegenwärtigen Aufführungen der Trachtengruppen - weitaus mehr zufriedenstellender und weniger kompliziert sind? Sicherlich sollen diese kulturellen Gepflogenheiten weiterhin praktiziert werden. Gleichzeitig aber hätte versucht werden sollen, das Schicksal unserer Leute einem Publikum außerhalb donauschwäbischer Kreise vor Augen zu führen!

Während meiner über 5-jährigen Tätigkeit als Gründer und Leiter von 'Read-All-About-It' werde ich täglich mit einer großen Reihe von Artikeln aus vielen Internet-Foren konfrontiert, aus denen ich eine Auswahl auf die Eingangsseite setze. Bemerkenswert darin ist, daß mir bisher sehr wenig zum Völkermord der Jugoslawien-Deutschen vor Augen kam, vor allem konnte ich bisher noch nie irgendwelche Stellungnahmen der Donauschwaben-Organisationen, weder in der BRD noch in anderen Ländern wahrnehmen! Böse Zungen könnten behaupten, daß das seit Jahrzehnten praktizierte "Kopf in den Sand stecken" nicht weniger als verachtenswert eingestuft werden kann.

Beachtet man in diesem Zusammenhang z.B. die laufend erscheinenden, unzähligen Artikel, Verlautbarungen, Bücher, usw. über die Vertreibung der Sudetendeutschen und Ostpreußen - dann wundert man sich nicht, wenn die Regierungen in Prag und Warschau dadurch in die Defensive gedrängt werden, und ihr damaliges Vorgehen mit fadenscheinigen Erklärungen rechtfertigen wollen.

Die Machthaber in Belgrad waren und sind solcher Kritik leider nicht ausgesetzt. Tito und seine Schergen, die heute Nutznießer des gestohlenen Eigentums der Donauschwaben sind, hat man nie für deren Vernichtung und Vertreibung zur Verantwortung gezogen. Er genoß hohes Ansehen, und wurde als großer "Staatsmann" bis zu seinem Tode im Jahre 1980 geehrt. Bitte zu beachten, daß die heutige Regierung in Belgrad die Nachfolge der Tito-Regierung ist und die Verantwortung für die damaligen Schandtaten zu tragen hat!

Vökermord verjährt nicht!

Am Rande sei hier erwähnt, daß Familienmitglieder des im März 2006 in Den Haag verstorbenen serbischen Präsidenten Milosevic fanatische Partisanenanhänger waren. Der Verdacht liegt also nahe, daß auch er sich mit dem Raub an deutschem Eigentum bereicherte.

Eine günstige Gelegenheit für die donauschwäbischen Landsmannschaften auch mal Stellung zu nehmen, oder - ich wage es gar nicht vorzuschlagen - Proteste zu erheben, würde es zur Entstehung des Zigeuner-Denkmals in Berlin ergeben. Ja, meine lieben Donauschwaben in Deutschland, auch eure Steuergelder tragen dazu bei, dieses Projekt zu finanzieren! Waren doch die jugoslawischen Zigeuner absolut keine Opfer, sondern beteiligten sich neben den Partisanen an den Massenmorden, Plünderungen, Vergewaltigungen, usw. der Deutschen mit teuflischer Emsigkeit, oftmals noch die Partisanen an Grausamkeiten übertreffend. Ist stellenweise in der vorliegenden Dokumentation nachzulesen.

Auf jeden Fall soll der Völkermord der Tito-Partisanen dazu beitragen, die unserer Volksgruppe angetanen Verbrechen nicht vergessen zu lassen. Das ist sicherlich das Wenigste, daß wir unseren ermordeten Mitmenschen schuldig sind.

Falls auch Sie Ihren Kommentar (in deutsch oder englisch) abgeben möchten - Der Briefkasten wäre dafür der geeignete Platz! Dort finden Sie eine Reihe von Leserzuschriften über verschiedene Themen, welche die ungekürzten Meinungen und Ansichten von Besuchern widerspiegeln.

Gleichzeitig möchte ich jeden Einzelnen ersuchen, diese Dokumentation in ihrem Bekanntenkreis zu empfehlen! Wünschenswert wäre auch eine gute Übersetzung ins Englische! Viele Nachkommen der Donauschwaben, vor allem die in den USA und Kanada, sprechen kaum deutsch, und könnten mit dem übersetzten Text herausfinden, was ihre Eltern und Großeltern durchmachen mußten.

Eine kleine Spende zur Bewältigung meiner monatlichen Kosten für den Unterhalt dieser Seiten würde ich sehr zu schätzen wissen.

 

Mit freundlichen Grüßen,
Erwin E. Maruna  

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