22. April
2005
14. August 2010 (Letzte
Änderung)
In eigener
Sache:
Warum
ich diese Dokumentation ins Internet
stellte.
Geschätzter
Besucher,
Die Dokumentation:
Völkermord der Tito-Partisanen 1944-1948
ist ein 268-seitiges Buch aus dem Jahre 1990.
Es ist eine zusammenfassende Auswertung von
etlichen Publikationen, die kurz nach dem
Kriegsende durch Zeitzeugen veröffentlicht
wurden.
Viele Wochen habe ich damit
verbracht, die beachtliche Seitenanzahl mit meinem
Abtaster internetreif zu machen. Ich weiß
nicht, ob es zur Zeit noch im Handel ist. Sollte
jemand am Kauf des Buches interessiert sein, Ihr
zuständiger Buchhändler kann
möglicherweise da weiterhelfen - ISBN
3-925921-08-7
Mein Grund, diesen Text ins
Internet zu stellen, hängt damit zusammen,
daß die systematische Ausrottung bez.
Vertreibung der deutschen Volksgruppe aus
Jugoslawien, worunter auch ich mich zähle,
(geboren in Pantschowa,
Jahrgang 1937) heutzutage ins Abseits gedrängt
ist. Allerdings hängt das weniger mit einer
planmäßigen Ausgrenzung zusammen,
sondern scheint vielmehr darin zu liegen, daß
bei anderen deutschen Vertriebenen Interesse und
Wille vorhanden ist, das Schicksal ihrer Landsleute
immer wieder hervorzuheben, und ständig im
Blickfeld der Öffentlichkeit zu
bewahren.
Bei den Donauschwaben ist
dieser Wille nicht ersichtlich! Warum den Finger
heben und das völkerrechtswidrige Unrecht an
unseren Leuten hervorbringen - wenn die
nächste Tanzveranstaltung, Bierfest,
Kaffeeklatsch und andere gesellige
Zusammenkünfte - nicht zu vergessen die
allgegenwärtigen Aufführungen der
Trachtengruppen - weitaus mehr zufriedenstellender
und weniger kompliziert sind? Sicherlich sollen
diese kulturellen Gepflogenheiten weiterhin
praktiziert werden. Gleichzeitig aber hätte
versucht werden sollen, das Schicksal unserer Leute
einem Publikum außerhalb
donauschwäbischer Kreise vor Augen zu
führen!
Während meiner
über 7-jährigen Tätigkeit als
Gründer und Leiter von 'Read-All-About-It'
werde ich täglich mit einer großen Reihe
von Artikeln aus vielen Internet-Foren
konfrontiert, aus denen ich eine Auswahl auf die
Eingangsseite setze. Bemerkenswert darin ist,
daß mir bisher sehr wenig zum Völkermord
der Jugoslawien-Deutschen vor Augen kam, vor allem
konnte ich bisher noch nie irgendwelche
Stellungnahmen der Donauschwaben-Organisationen,
weder in der BRD noch in anderen Ländern
wahrnehmen! Böse Zungen könnten
behaupten, daß das seit Jahrzehnten
praktizierte "Kopf in den Sand stecken" nicht
weniger als verachtenswert eingestuft werden
kann.
Beachtet man in diesem
Zusammenhang z.B. die laufend erscheinenden,
unzähligen Artikel, Verlautbarungen,
Bücher, usw. über die Vertreibung der
Sudetendeutschen und Ostpreußen - dann
wundert man sich nicht, wenn die Regierungen in
Prag und Warschau dadurch in die Defensive
gedrängt werden, und ihr damaliges Vorgehen
mit fadenscheinigen Erklärungen rechtfertigen
wollen.
Die Machthaber in Belgrad
waren und sind solcher Kritik leider nicht
ausgesetzt. Tito und seine Schergen, die heute
Nutznießer des gestohlenen Eigentums der
Donauschwaben sind, hat man nie für deren
Vernichtung und Vertreibung zur Verantwortung
gezogen. Er genoß hohes Ansehen, und wurde
als großer "Staatsmann" bis zu seinem Tode im
Jahre 1980 geehrt. Bitte zu beachten, daß die
heutige Regierung in Belgrad die Nachfolge der
Tito-Regierung ist und die Verantwortung für
die damaligen Schandtaten zu tragen hat!
Vökermord
verjährt nicht!
Am Rande sei hier
erwähnt, daß Familienmitglieder des im
März 2006 in Den Haag verstorbenen serbischen
Präsidenten Milosevic
fanatische Partisanenanhänger waren. Der
Verdacht liegt also nahe, daß auch er sich
mit dem Raub an deutschem Eigentum
bereicherte.
Eine günstige
Gelegenheit für die donauschwäbischen
Landsmannschaften auch mal Stellung zu nehmen, oder
- ich wage es gar nicht vorzuschlagen - Proteste zu
erheben, würde es zur Entstehung des
Zigeuner-Denkmals in Berlin ergeben. Ja, meine
lieben Donauschwaben in Deutschland, auch eure
Steuergelder tragen dazu bei, dieses Projekt zu
finanzieren! Waren doch die jugoslawischen Zigeuner
absolut keine Opfer, sondern beteiligten sich neben
den Partisanen an den Massenmorden,
Plünderungen, Vergewaltigungen, usw. der
Deutschen mit teuflischer Emsigkeit, oftmals noch
die Partisanen an Grausamkeiten übertreffend.
Ist stellenweise in der vorliegenden Dokumentation
nachzulesen.
Auf jeden Fall soll der
Völkermord der Tito-Partisanen 1944-1948
dazu beitragen, die unserer Volksgruppe
angetanen Verbrechen nicht vergessen zu lassen. Das
ist sicherlich das Wenigste, daß wir unseren
ermordeten Mitmenschen schuldig sind.
Falls auch Sie Ihren
Kommentar (in deutsch oder englisch) abgeben
möchten - Der
Briefkasten
wäre dafür der geeignete Platz! Dort
finden Sie eine Reihe von Leserzuschriften
über verschiedene Themen, welche die
ungekürzten Meinungen und Ansichten von
Besuchern widerspiegeln. Bedauerlicherweise sind
Zuschriften von Donauschwaben sehr, sehr
selten.
Gleichzeitig möchte
ich jeden einzelnen ersuchen, diese Dokumentation,
Völkermord der Tito-Partisanen
1944-1948
(www.read-all-about-it.org/tito-partisanen/inhaltsverzeichnis.html)
in ihrem Bekanntenkreis zu empfehlen! Leider sind
die meisten Nachkommen der Donauschwaben, vor allem
die in den USA und Kanada, der deutschen Sprache
fast nicht mächtig und haben keine Ahnung, was
ihre Eltern, Großeltern, und sonstige
Verwandte, durchmachen mußten.
Nun - dem kann jetzt sofort
abgeholfen werden. Sie können das Buch,
übersetzt ins Englische, im Internet finden!
Herr Henry Fischer ist der Übersetzer, den
Text können Sie bei DVHH
(Donauschwaben Villages Helping Hands) ansehen.
Mit freundlichen
Grüßen,
Erwin E. Maruna
California, USA
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